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Dichtung & Wahrheit über gravierende Probleme in gefliesten
WU-Beton-Schwimmbecken 
Abdichtungspfusch Adaptionsmurks Dehnfugenexplosion Siliconphobie

(Bildquelle: Internet)

Mängelsuche im Pool der Unkenntnis


Anmerkung: Zum bauvertragsrechtlichen Thema „Bauprodukte“  folgende aktuelle Urteile:

LG Mönchengladbach - AG Mönchengladbach-Rheydt, 17.06.2015, 4 S 141/14

Verwendet der Unternehmer Bauprodukte, die weder ein Übereinstimmungszeichen noch die Konformitätskennzeichnung der Europäischen Gemeinschaft (CE-Kennzeichnung) tragen, stellt sich das Werk regelmäßig als mangelhaft dar.

BGH, Urteil vom 30.7.2015 - VII ZR 70/14

Ein Mangel liegt auch dann vor, wenn eine Abweichung von der vereinbarten Beschaffenheit nicht zu einer Beeinträchtigung des Werts oder der Gebrauchstauglichkeit des Werks führt.

OLG Koblenz vom 19.05.2016

1 U 204/14

1. Der mit der Vollarchitektur beauftragte Architekt hat für die mangelfreie Erstellung des Bauwerks zu sorgen.

2. Die Planung eines Architekten ist mangelhaft, wenn sie nicht die vertraglich vereinbarte oder stillschweigend vorausgesetzte Beschaffenheit aufweist. Eine Abweichung von der vereinbarten Beschaffenheit liegt auch dann vor, wenn der mit dem Vertrag verfolgte Zweck des Werks nicht erreicht wird und das Werk seine vereinbarte oder nach dem Vertrag vorausgesetzte Funktion nicht erfüllt (sog. funktionaler Mangelbegriff).

3. Als grundsätzlich einzuhaltender Mindeststandard gelten dabei die allgemein anerkannten Regeln der Technik; maßgebend ist dann, ob die Bauausführung zum Zeitpunkt der Abnahme (Bauerrichtung) den anerkannten Regeln der Technik entspricht.

4. Hat der Architekt auch die Bauaufsicht übernommen, ist das Bauwerk in angemessener und zumutbarer Weise zu überwachen und auf dessen plangerechte und mängelfreie Ausführung Bedacht zu nehmen.

5. Bei wichtigen oder kritischen Baumaßnahmen, die erfahrungsgemäß ein besonders hohes Mängelrisiko aufweisen, ist der Architekt zu erhöhter Aufmerksamkeit und zu einer intensiv(er)en Wahrnehmung der Bauaufsicht verpflichtet; dies betrifft auch sämtliche Bereiche der Bauphysik, namentlich die Anforderungen an die Isolierung und Wärmedämmung.

6. An fehlerhafte rechtliche Annahmen des Sachverständigen ist das Gericht nicht gebunden.

Quelle:  www. blog-baurecht.de

Bundesgerichtshof  Grundsatz-Entscheidung (VII ZR 65/14)

Es gelten als Schnittstelle zwischen Bautechnik und Bauvertragsrecht grundsätzlich die  allgemein anerkannten Regeln der Technik (a.a.R.d.T.)  zum Zeitpunkt der Abnahme - auch wenn diese nach Vertragsabschluss geändert werden sollten!

Wichtiger Praxishinweis: Grundsätzlich eine förmliche Bauabnahme vertraglich vereinbaren und mit Hilfe kompetenter Fachberatung auch durchführen – danach beginnt nämlich die bauvertraglich wirksame Beweislastumkehr!

Juristisches Staatsexamen. Thema Strafrecht.

Der Professor: "Was ist Betrug?" Der Student: "Ein Betrug wäre es zum Beispiel, wenn Sie mich durchfallen lassen." Professor: "Wieso das?"
Student: "Weil nach dem Strafrecht jemand einen Betrug begeht, wenn er die Unkenntnis eines anderen dazu ausnutzt, um ihm Schaden zuzufügen."

Anmerkung: Eindrucksvolle Bestätigung meiner investigativen Homepage-Schadens-Dokumentation über gravierende Mängel bei gefliesten WU-Beton-Schwimm- und Badebecken im authentisch  bebilderten Internet-Sanierungstagebuch vom Familienbad Hürth „De Bütt“

unter: http://www.familienbad.com/bau-revisionstagebuch/

Hinweis: An Ende des Beitrages befindet sich eine Irreparable Schadens-Chronologie im gefliestem WU-Beton-Schwimmerbecken mit falsch geplanten und ausgeführten Verfliesungsaufbau.

Schwimmbäder Uniperversum per Vers

Bildquelle Internet

 

Nicht ganz dicht? Realsatire aus dem Bäderalltag!

Wer nach allen Seiten offen ist – ist nicht ganz dicht

Merke

Oben und unten muss alles dicht sein

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Betonbrutale Problemlösung

Ist ein mängelverseuchtes WU-Beton-Schwimmbecken mit Fliesen

tapeziert und Flusssäure gefüllt - ein gelöstes Pfuschproblem?

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In der folgenden dramaturgisch veredelten Tech-Prosa werden nicht nur konkrete Schwimmbad-Abdichtungsfakten funktional und praxistauglich präzisiert. Gleichzeitig werden auch investigativ die irreparabel verheerenden Folgen in der seriösen Bäderbranche  durch fachlich inkontinente  Wasser-Lasser  mit ihrer unkontrollierten Fake-Leckwasser-Flutung -  kritisch kommentiert. Tatsache ist weiterhin, dass ihr hemmungsloser Shitstorm-Bäderausfluss mit implantiertem Havari-Verdruss, gemäß der Erkenntnis - gegen die Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens - alle Dämme der Vernunft sprengt! Folglich hat die beschriebenen Ursache der Tsunami-Überschwemmung  die absichernde Sollbruchstelle in der kompetenten Aquanautik-Zunft inzwischen erreicht und ist längst ein warnendes funktionstechnisches und bauvertragsrechtliches Negativbeispiel: Wieder den allgemein anerkannte Regel der Technik!

Die vorstehende Trivial-Erkenntnis wird bisweilen von aquademischen H2O`s konterkariert in dem diese penetrierenden Poolnässer – offenkundig ohne fundierte bauphysikalische und bauvertragliche Fachkenntnisse versteht sich - doch tatsächlich nass forsch behaupten: Stagnierendes Leckage- Beckenwasser respektive unhygienisches Brackwasser hinter undichten Verbundabdichtungen in gefliesten Beton-Schwimmbecken sind weder Verfliesung-Baumängel noch Abdichtungs-Baupfusch - denn solche Bausituationen widersprechen weder den einschlägigen Regelwerken noch den allgemein anerkannten Regeln der Technik.

Wenn dann obendrein auch noch inkontinente Harakiri-Experten als Allrounder für Bauschäden – included empirische Dachschäden – allen Ernstes rechtfertigend behaupten: Die Funktion der Verbundabdichtung ist lediglich dafür gedacht - dahinter befindlichen Estrich und Wand-Ausgleichsputz zu schützen und Beton-Ausblühungen zu verhindern - gepaart mit zweckoptimistischer Placebo-Wunschdenke, die Produkthersteller-Industrie zertifiziert diesen Unsinn auch noch schriftlich mit einem wasserdichten Copyright Okay-Qualitätssiegel  - ist nicht nur automatisch die funktionstechnische Sollbruchstelle bei den Schwachmaten irreparabel aktiviert sondern obendrein auch noch betreutes Denken für solche naiven Kamikaze-Pool-Dichter angesagt.

Spinndoktor Fehldiagnose? Man muss diesen ehrenwerten Herren Merk- pardon Hochwürden ja nicht gleich unterstellen sie stehen volldröhnt unter Drogen - angefixt mit einer Realität enthemmter High-Überdosis der halluzinierenden Schwimmbad-Designerdroge „Chloroform“.

Selbst dann nicht, wenn mit der tragekomischen inszenierten Worstcase-Realsatire „Dichtung & Wahrheit“ gleichzeitig auch die einst wasserdichten Dämme der Vernunft gegen Klugscheißer- Kakophonie bei der Trial and Error Wasserscheide „Bauvertragsrechtliche Gewährleistung“ brechen.

In Anbetracht der jahrelangen seriös engagierten Bemühungen die Ursachen und Nebenwirkungen der hinlänglich bekannten Fliese-Abdichtungs-Probleme in Schwimmbecken mittels investigativen Praxiserfahrungs-Veröffentlichungen und authentischen Bilddokumentationen schadensbegrenzend zu erläutern – Stichworte: Beckenundichtigkeiten, Fliesenabscheren, Keimfitnesscenter-Pilzkontamination etc. –  besteht dringend schadensbegrenzender Handlungsbedarf. Es ist an der Zeit endlich nachhaltig die verifizierbaren nicht wasserdichten Behauptungen und unkorrekten Aussagen der rufschädigenden Branchen-Wasser-Lasser domestiziert und gepampert nachhaltig abzudichten um künftig mit  Sicherheit - statt im eigenen Angstschweiß - baden zu gehen.

Tech-Aquaplaning bei havarierten Schwimmbecken-Umgängen

In die gleiche Härtefall-Richtung gehen bisweilen (im doppelten KO-Wortsinn) auch realitätsresistente Bestandsschutz-Behauptungen o. ä. konfuse Gefälligkeitsaussagen bei havarierten Fußböden in Nassräumen zwecks Erfüllung der beauftragten und erwarteten Sanierungs-Kostenoptimierungen – bis es nicht mehr weh tut - alles ohne Gewähr.

Was wundert wenn Troubleshooter - logistisch mit simplem Hightech-Baumarkt-Messequipment ohne Tiefenwirkung bewaffnet - verzweifelt versuchen, kompatible Feuchtigkeitsaussagen bei  solchen Schwimmbeckenumgängen zu generieren, die aufgrund mangelhafter Beckenkopfkonstruktionen unkontrolliert mit Beckenwasser geflutet wurden.

Fakt ist, in der Regel handelt es sich nicht selten bei solchen bauphysikalischen, unversehens gewässerten konstruktiven Fußbodenaufbauten - um edle Oberbeläge, Verbundabdichtungen, Fußbodenheizung einschl. schwimmenden Estrich sowie Dämmung gemäß Energieeinsparungsgesetz auf Rohbetonuntergrund. Daher sind so hochkomplexen Klärungsfälle beim exklusiven Tatort Schwimmbecken-Umgänge die o. g. oberflächlich abtastende Aquaplaning-Messmethode kein relevante alternative zu korrekten Bauteilöffnungs-Erkenntnissen mit zielführender Tiefenwirkung.

Folglich gibt es ohne Bauteilöffnungen auch keine zwingend notwendige Klärung mit der erforderlichen Gewissheit über die tatsächliche Mängelursache und den vorhandenen Schadensumfang. Ohne diese eindeutig belastbaren Erkenntnisse ist nämlich die Gebrauchstauglichkeit respektive Widerverwendbarkeit der diversen mit dem aggressiven Beckenwasser in direkten Kontakt gestandenen Baustoffe - weiterhin unklar respektive langfristig nicht sichergestellt.

Wird dann auch noch basierend auf den o. g. hypothetischen Oberflächen-Feuchtemessungen ohne bauphysikalisch verbindliche Untergrundinfos weitergehend vollmundig theoretisierend Behauptet – eine zu empfehlende Heißluft-Trocknung ist beim genannten konstruktiven Fußbodenaufbau zwischen der Abdichtungseben und dem Rohbeton eine optimale multifunktionale Problemlösung– erscheint es zwingend notwendig Protagonisten und Popolisten trocken zu legen. Dieser funktionstechnische Schwachsinn lässt sich nur noch mit der folgenden aufgeblasenen Luftnummer toppen:Heißlufttrocknungen bei Nassraumfußböden mit Abdichtung lassen sich mit zeitlich definierter Fertigstellung und in Verbindung mit kontinuierlich gemessenen und dokumentierten Feuchte-Registrierungsnachweisen- völlig unproblematisch, praxisbewährt und termingerecht realisieren.

Vorsicht: Hier wird ggf. gerade erneut hypothetisch die tickende Zeitbombe an der mentalen Loser-Sollbruchstelle gezündet. Denn zu seriösen Informationen gehören selbstverständlich auch konkrete Hinweise über den erforderlichen Bohrungsumfang in den Nassraum-Fußböden mit Nennung dazugehörender eindeutig definierter Ausführungskriterien hinsichtlich der damit zwangsläufig verbundenen Materialzerstörungen im Fußboden-Oberflächenbelag, gemeinsam mit der Verbundabdichtung usw. Darüber hinaus fehlen ebenfalls konkrete Aussagen über die fachgerechte Wiederherstellung des beschädigten Fußbodenaufbaus mit Abdichtung im Rahmen der Sanierungsarbeiten einschl. der bauvertraglich rechtsverbindlichen Gewährleistungsklärung etc.

Weitere Infos sie folgen Beitrag auf der Homepage: https://christoph-saunus.de/artikel/nassraum-fussbodenundichtigkeiten-a-aquaplaning

Gefahrenhinweis für Amok-Blindfahrer die ständig ungebremst als

inkompetente Tech-Kamikaze auf der mentalen Überholspur entgleisen

Sie sind nicht gemeint Ähnlichkeiten ergeben sich rein zufällig und/oder zwangsläufig

Augenblicke

H2Oooh-Selbsterfahrung im Bäder-Bau
mit und ohne  tragischen Super-Gau

Es gibt ihn doch noch den

Wasserfluss ohne Verdruss

wo jeder Dichter mit Muss

- Merke-

Wasserdicht ist Pflicht

ohne Wenn und Laber

Es gibt jedoch Aqua-Typen

in unserer Bäder-Welt

- Vorsicht-

mit einer Chaos-Aura

wie ein Trümmerfeld

Ihr Wirkradius ist die Hölle

der Heiligenschein erlischt

und einen dieser Spinner

- Sorry-

haben sie als Loser

gerade final erwischt

Erbarmen und Amen

(Saunus:  wat mutt dat mutt)

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Schwimmbecken-Leidfaden für den Supergau im Bäderbau
versus

mit Sicherheit nicht im eigenen Angstschweiß baden gehen

Warum saufen Immer häufiger von vollgedröhnten Wasserköpfen & CQ Start-up Hightechs – mit  der Dealer-Berufskrankheit Chemie-Doping Chlorofin geflutete Do-it-yourself Schwimmbecken ab und werden nach irreparablen Leckagen ad-hoc

als

H2Ooooh Hygiene-Feuchtbiotop-Keimfitnesscenter trocken gelegt?

Denkanstößiger Nonsens im Konsens

Inkompetenz > Kamikaze-Produkte > Harakiri-Verarbeitung > Worst Case Scenario

Tech-Upgrade zwischen Sein & Schein

Ursachen - Hintergründe – Folgen

Aquademischer Verregel-Shitstorm überschwemmt die Schwimmbadbranche

Fehlendes Missionierungsverbot für sinnlose No®menklatura Heilsbotschaften

Hygiene-Weißkittel & Schwarzroben verbreiten als Piranhaconda-Raffzähne mit Ethik und Monetik Abzockercode den „Virus der Angst“ im Haifischbecken „Bäderbau“

Fatale Duo-Infernale-Konfiguration „Dichtung & Wahrheit“ <-> Theorie & Praxis

Inkontinentes Sesselfurzer-Beton-Konstruktios-Design ist nicht ganz dicht

5 Chloroformierte Pool-Verfliesungs-Wunder-Beckenbeläge sind wasserundurchlässig, diffusionsdicht, wasserdampfbremsend, temperatur- und keimschockbeständig. Infoquell: PR-Placebo.



Schwimmbad-Weisheit

Wer nach allen Seiten offen ist – ist nicht ganz dicht!

Echte Partnerschafft

Ist wenn nur einer schafft - oder jeder jeden schafft

oh Wunder!

Wer übers Wasser geht - darf auch mal baden gehen.

Wahrheitsfindung

Wer`s nicht glaubt – muss dran glauben

Wunschdenke

Alle wollen in den Himmel - nur nicht so schnell

Erkenntnis

In der Hölle ist der Teufel los

Offenbarung

Gott erbarmen – Amen!!!

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Schwimmbecken-Zustand
eines jahrelangen Gutachten-Verfahrens

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Aktuelle Verfliesungs-, Abdichtungs-und Beton-Normen

(Norm DIN 18195 Teil 1 – 10 ist jetzt ungültig)

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Einschlägige Regelungswerke im Schwimmbeckenbau

DIN 18195 Abdichtung von Bauwerken - Begriffe (2017-07)

DIN 18134 Abdichtung von Innenräumen Teil 1-5 (2017-07)

DIN 18135 Abdichtung von Behältern und Becken Teil 1-3 (2017-07)

DIN 18157 Ausführung von Bekleidungen und Belägen Teil 1 bis 3 (2017-04)

DIN 18201 und 18202 Maßtoleranzen im Hochbau (2013-04)

DIN 18560 Teil 1 u. Teil 2 Estriche im Bauwesen (2015-11 u. 2004-04)

DIN 18299 (VOB Teil C) Allgemeine Regelungen für Bauarbeiten (Ausgabe 2016)

DIN 18352 (VOB Teil C) Fliesen- und Plattenarbeiten (Ausgabe2016)

DIN 18331 (VOB Teil C) Betonarbeiten (Ausgabe2016)

DIN EN 206 Beton (2017-01)

DIN 4030 Teil 2 Beurteilung betonangreifender Wässer etc. (2008-06)

Merkblatt DGfdB R 25.01 Stahlbetonbecken mit keramischen Auskleidungen (2013-10)

Merkblatt DGfdB R 25.04 Schwimm- und Badebecken aus Stahlbeton (2017-03)

Merkblatt DGfdB 25.05 Sanierung von Schwimmbeckenkonstruktionen (in Bearbeitung)

Merkblatt DGfdB 25.07 Gefälleausbildung in Schwimmbädern (2015-02)

ZDB Merkblatt „Schwimmbadbau“ Hinweise für Planung und Ausführung etc. (2012-08)

ZDB Merkblatt „Verbundabdichtung“ Hinweise für die Ausführung etc. (2012-08)

ZDB Merkblatt „Leidfaden“ Hinweise für Abläufe und Rinnen im Verbund etc. (2012-08)

DGUV Regel BGR/GUV-R 105 Betrieb von Bädern (2011-06)

Stand:Juli 2017

Baupfusch im regionalen Vorzeigebad

Quelle: Internet

Baupfusch im regionalen Vorzeigebad

Auch im halbkreisförmigen, 30 Grad warmen Erlebnisbecken des Schorndorfer „Seehallensaunarutschenwohlfühlfürallebads“ (Werbespruch) lösen sich die Fliesen vom Boden. Foto: Peter-Michael Petsch

Fliesen lösen sich in Becken des Schorndorfer Oskar-Frech-Schwimmbad – Halbjährige Schließung nötig

Schorndorf - Stets mit gewissem Neid blickten die benachbarten Rathauschefs seit dem Eröffnungssalto ihres Amtsbruders Matthias Klopfer am 11. März 2008 nach Schorndorf: 15 Millionen Euro wurden für ein „Fünf Sterne-Seebad mit ökologischem Anspruch“ investiert. Damit, so Klopfer, entwickle sich Schorndorf in der Badelandschaft des Rems-Murr-Kreises zur Nummer eins. Wer sich dem imposanten Gebäude nähere, bekomme „glänzende Augen“.

Derzeit erkennen Beobachter erneut feuchte Pupillen bei den Verantwortlichen. Doch statt Tränen der Euphorie sind es diesmal jene der Empörung. Im Gemeinderat ließ der Geschäftsführer der Schorndorfer Stadtwerke, Andreas Seufer, jetzt die Katze aus dem nassen Sack. Im Bad gibt’s gewaltige Mängel, in den Becken und an den Umläufen lösen sich die Fliesen in großem Umfang. Als wäre das nicht schon nervig genug, ist auch noch der Boden der Sauna undicht. Im Keller wird das herabtropfende Wasser, 50 Liter täglich, „mittels einer Zeltplane gesammelt“. Es sei „zu erwarten, dass der gesamte Bodenaufbau sowohl im Hallenbad wie auch in der Sauna komplett entfernt und vollständig neu aufgebaut werden muss“, so Seufer. Er rechnet „mit Kosten von rund 1,5 Millionen Euro und einer Schließung des Hallenbads von fünf bis sechs Monaten mit entsprechenden Einnahmeausfällen“.

Ein harter Schlag fürs erfolgsverwöhnte Oskar-Frech-Seebad: „Es erfreut sich sehr großer Beliebtheit und hat mit mehr als 380.000 Bade- und Saunagästen im Jahr 2011 die Erwartungen bei den Besucherzahlen weit übertroffen.“ Auch wenn die Schließung im Sommer erfolgen dürfte, würden die Einnahmen von Zehntausenden Gästen fehlen. „Äußerst ärgerlich“, wettert Seufer.

Fliesenleger legte jegliche Garantie- und Gewährleistung ab

Erstmals aufgefallen sind die abgeplatzten Fliesen dem Bäderbetriebsleiter Jörg Bay im Juli 2010. „Punktuelle Schäden“, wie man zunächst dachte, die der Fliesenleger in den Abendstunden umgehend behob. Kurz danach wurden die Mängel noch auffälliger. Ein Sachverständiger konstatierte „Hohlstellen und das Ablösen des Belags“. Ortstermine und Krisensitzungen folgten. Vertreter der Stadt, der Stadtwerke und des planenden Ingenieurbüros, der Fliesenleger und der Fliesen- und Klebehersteller diskutierten über mögliche handwerkliche Mängel oder Fehler beim Klebstoff. Doch es gab nur gegenseitige Schuldzuweisungen: „Keiner will’s gewesen sein“, so Seufers Fazit.

Nachdem der Fliesenleger jegliche Garantie- und Gewährleistung ablehnte, reagierten die Stadtwerke mit einer „schriftlichen Mängelrüge“. Ein externer Sachverständiger, Professor Rolf Gieler, entnahm dem Beckenboden etliche sogenannte Bohrkerne, die er am Finger-Institut der Bauhaus-Universität in Weimar untersuchte. Im März 2012 beantragte der von den Stadtwerken beauftragte Stuttgarter Rechtsanwalt Karsten Meurer die Eröffnung eines selbstständigen Beweisverfahrens beim Landgericht. Das wird am Ende entscheiden müssen, wer die Sanierung bezahlt.

Das Problem: Will man in Schorndorf den Badebetrieb nicht langfristig einstellen, muss die Sanierung wohl noch vor dem Richterspruch erfolgen. Stadträtin Sabine Becker-Rapp (CDU) orakelt, dass man am Ende „ein tolles Urteil, aber kein Geld“ bekomme, weil beim Schuldigen nichts mehr zu holen sei. Vorwürfe an die Verwaltung gibt’s ansonsten kaum. Man solle sich, so Grünen-Fraktionschef Werner Neher, zudem „hüten, das Bad schlechtzureden“. Auch Seufer seufzt: „Es gibt kein schöneres Bad hier in der Gegend – eigentlich.“

Die Schließung wird vermutlich im Sommer 2013 erfolgen. Bis dahin sollen die Schäden so behoben werden, dass Badegäste nicht etwa wegen scharfer Kanten abgebrochener Fliesen in Gefahr geraten. Rund 20 Kilometer westlich von Schorndorfer wird die Entwicklung übrigens genau beobachtet: Dort, in Fellbach, entsteht derzeit für insgesamt 45 Millionen Euro ein kombiniertes Hallen-Freibad. Die Eröffnung ist für Frühsommer 2013 vorgesehen – genau zu dem Zeitpunkt also, wenn Schorndorf für ein halbes Jahr dichtmacht. Da dürfte mancher neugierige Badegast erst recht den Weg vom mittleren ins untere Remstal antreten.

 

Kunstvolles Fliesenkleber-Zahnspachtel-Relief

nach Entfernung des Fliesenbelages

Vorsicht bei Abdichtungregelungen in WU-Beton-Schwimmbecken

Achtung: Bahnenförmige Abdichtung im Fliesen-Verbund  mit allgemein bauaufsichtlichem Prüfzeichen (abP) entsprechen nicht automatisch der DIN 18135 „Abdichtung von Behältern und Becken“ und müssen ggf. daher  als Sonderkonstruktion bauvertragsrechtlich gesondert vereinbart werden!

Wie irritierend und verwirrend bisweilen Regelwerke beim Realisierten von zusätzlichen Innenabdichtungen von Beton-Schwimmbecken in der Baupraxis teilweise sein können - verdeutlichen die folgenden Hinweise.

Fachgerecht und Vorschriften konform hergestellte wasserundurchlässige Beton-Schwimmbecken (WU-Betonbecken) benötigen keine zusätzliche Abdichtung als sogenannte Hosenträger zum Gürtel. Das, mit Verlaub, sogenannte Dummschwätzer-Deppen mit betreutem Bestandsschutz, getriebene Ego-Triebfedern in Ohrensesseln und sogar kompetenzüberforderte Schwachverständige in Gerichtsgutachten das Gegenteil behaupten, spricht für den Dichtigkeits- pardon Dichtungs-Zustand solcher Protagonisten.

Wie der Beitrag augenöffnend zeigt, sind nämlich zusätzliche Abdichtungen in WU-Beton-Schwimmbecken darüber hinaus  nicht selten auch noch obendrein hochproblematisch, da deren  Planung und Ausführung spezielle Fachkenntnisse erfordert die man, wie Schadensstatistiken beweisen,  in der Branche meist vergeblich sucht.

In den vorstehenden einschlägigen Regelwerken werden in der genannten DIN 18135 Abdichtung von Behältern und Becken Teil 1 bis 3 (2017-07) u. a. die normkonformen Kriterien von Abdichtungen in Schwimmbecken definiert.

Des Weiteren verweist die o. g. Norm u. a. gleichzeitig auch auf das produktspezifisch  geforderte  allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeichen (abP).

Vorsicht: Hieraus können sich nämlich ggf. folgenschwere bauvertragsrechtliche Probleme ergeben. Einerseits werden in der o. g. Norm die Anforderungen an bahnenförmige Abdichtung im Fliesen-Verbund  beschrieben und andererseits gibt es für die vorstehenden Abdichtungsbahnen auch allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeichen. Dieses ist an sich kein Widerspruch sondern vermittelt zunächst scheinbar produktmäßigen Konsens.

Hochproblematisch wird die Situation jedoch dann, wenn die besagte  bahnenförmige Abdichtung einerseits ein offiziell gültiges abP für den Einsatz in den Beanspruchungsklassen A (hochbeanspruchte Flächen z. B. öffentliche Schwimmbecken-Umgänge) und , B (Schwimmbecken-Innenabdichtungen sowie C (Öffentliche bzw. gewerbliche Duschen, Küchen, Wäschereien usw.) besitzt und andererseits jedoch nicht den Normanforderungen der DIN 18135 zur Abdichtung von Behältern und Becken entspricht.

Hierbei handelt es sich u. a. beispielsweise  um die Produkte Fa. Sopro Typ AEB, Fa. Schlüter Typ Kerdi-200 und Fa. PCI Typ Ceresit CL 69 etc.

Bahnenförmige Abdichtung im Fliesen-Verbund

Fa. Schlüter, Typ Kerdi-200


Hinweis: Die o. g.  Abdichtungs-und Entkoppelungsbahnen mit bauaufsichtlichen Prüfzeugnis entsprechen hingegen der Abdichtungs-Norm  DIN 18534 Teil 5 Abdichtung mit bahnenförmigen  Abdichtungsstoffen im Verbund mit Fliesen und Platten (AIV-P) mit  Beschränkung auf die Wassereinwirkklasse W0-I bis W2-I nicht jedoch für öffentliche Schwimmbeckenumgänge, Duschflächen in Sport- und Gewerbestätten, gewerbliche Küchen  o. ä. mit sehr hoher Wassereinwirkung.

Noch kurioser wird es in der Normenklatura nämlich dann, wenn bestimmte jahrelang im Schwimmbecken-Abdichtungsbereich praxisbewährte Bahnen-Abdichtungen renommierter Hersteller mit allgemein bauaufsichtlichem Prüfzeugnis (abP) gemäß der aktuellen Abdichtungs-Norm DIN 18535 (Juli 2017) für Behälter und Becken nicht zugelassen sind - jedoch die Akkreditierung respektive Zulassung  in der europäischen Norm DIN EN 14879 Teil 1 bis 6 für industriellen Beschichtungs- und Auskleidungsbau, mit den bekanntlich sehr hohen Qualitätsstandards, besitzen. Ein Schelm der dabei böses denkt!

Siehe hierzu meinen Fachbeitrag in meiner Website: https://christoph-saunus.de/artikel/nassraum-fussbodenundichtigkeiten-a-aquaplaning

Zurück zur Thematik regelkonformer  Abdichtung von Behältern und Becke.

Vor dem Einbau bahnenförmiger Abdichtung im Fliesen-Verbund  in Schwimmbecken ist der Auftragnehmer trotz vorhandenem abP bauvertragsrechtlich verpflichtet dem Auftragnehmer die produktspezifische Tatsache, dass diese Abdichtung nicht der Norm 18135  entspricht,   mitzuteilen und um sie dann im Auftragsfall juristisch eindeutig als „Sonderkonstruktion“ offiziell zu vereinbaren und korrekter Weise zu dokumentieren.

Erklären seine Heiligkeit als Herren Merkwürden sorry Hochwürden hiermit ein offizielles abP zur bauvertraglich finalen Regelungs-Makulatur?

Typisch: Gerät Selbstzweck-Normkontrolle mit bürokratischem Würgegriff  außer Kontrolle, sind die im doppelten Wortsinn „Betroffenen“ nicht nur beDINt   - sondern den geDINten  geht auch aufgrund des eNORMen Druckes die Luft aus.

Was wundert, wenn es unter den beschriebenen Produktsituationen durchaus zu irritierenden Merkwürdigkeiten kommen kann. Nämlich dann, wenn z. B. ein nicht normkonformes Bahnen-Abdichtungssystem zwar ein noch bis Mitte 2018 gültiges allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeichen besitzt und plötzlich nach Erscheinen der DIN 18135 Teil 2 im Juli 2017, d. h. kurze Zeit später, für das selbe Abdichtungssystem, ein neues abP mit entsprechen langer Gültigkeitsdauer (ca. 5 Jahre bis 2022) gibt.


Bauteilöffnung Mosaik-Fußbodenbelag mit Bahnenabdichtung

 

Bauteilöffnung Platten-Wandbelag (60 x 60 cm) mit Bahnenabdichtung


Die kritische (Un)Sinnfrage: Was sind tatsächlich die faktischen Hintergründe und funktionstechnischen Mängel – dass die besagten  bahnenförmigen Abdichtungs-Systeme im Fliesen-Verbund  trotz offiziellem  abP nicht in der Norm 18135 aufgenommen wurden?  Nach welchen, von den Normvordenkern nicht konkretisiert Qualitäts-  bzw. Funktions- Ausschluss- Kriterien, unabhängig der bauvertragsrechtlichen Sonderkonstruktions-Vereinbarung,  sollen  Beteiligte ihre Produktentscheidung richtungs- und zukunftsweisen treffen, z.B. Planer. Bauherren, Fliesen-Firmen etc.  Diese faktische Orientierungslosigkeit gilt ggf. auch für Gutachter bei evtl. später auftretenden Mängeln mit kollabierenden Bahnen-Abdichtungs-Systemen, Stichworte: Fliesen-Verpilzungen, Haftzugprobleme, Hohllagen, Durchfeuchtungen etc.?

Wer will es im doppelten Wortsinn den Direktbetroffenen verdenken, wenn sie leidgeprüft hinter vorgehaltener Hand mit Verlaub schwadronierend fragen: Wer kann – wie im verregelten Wirtschaftssystem  o. ä. bisweilen der Fall – unter Bestandsschutz stehende Vorschriften-Vordenker in Alzheimer Hilfstruppen mit entsprechenden Ernstfall-Erinnerungslücken tatsächlich noch ernst nehmen, wenn sie aufgrund möglicherweise korrumpierenden Interessens-Kompromissen implantierten Verregelungs-Quatsch versus DNA-Vorschriften-Blödsinn hemmungslos die kalibrierte Copyright-Absolution im Namen der „allgemein anerkannte Regel der Technik“ erteilen. Nur ja keine exemplarische Selbstkritik - welche die trügerische besitzstandswahrende Idylle stört – also weiter so!

Gleichnis: Zwei Allrounder als vordenkende Verunsicherer in einem Regel-Ausschuss  - bei dem die „Regel-Ausschuss- Bezeichnung“ Programm ist -  geraten gemeinsam  in einem

Korruptionsverdacht; die eine Sherlock- Monetik- Spürnase  wird angeklagt – die andere Anal- Ethik- Turbodüse  verklagt ihren Komplizen auf Schadenersatz wegen Rufschädigung und entgangener Beute.

Dazu passend die  augenzwinkernde Pointe: Sagt der Blinde zum Tauben –wir werden sehen!

Norm-Design versus Regel-Nichtsein

Das herrschende und zugleich verwirrende Regelwerkwidersprüche zu Recht kritisiert werden ist auch darin begründet, dass es keinen normal sterblichen Fachmann gibt - auch nicht beiden Regelwerk-Vordenkern - der sämtliche  Schwimmbad-Vorschriften auch nur ansatzweise kennt, andernfalls würde es nicht teilweise die gravierenden Probleme mit den Selben geben. So werden einerseits durchaus langjährig praxisbewährte bahnenförmige Abdichtungssysteme im Fliesen-Verbund - aus welchen unerklärlichen Gründen auch immer, oder aufgrund von Insiderwissen hinlänglich bekannt – von der Norm selektierend nicht berücksichtigt. Andererseits besitzen hingegen hochproblematische Abdichtungssysteme für den Unterwasser-Druckbereich, man lese und Staune, problemlos sanktioniert die DIN-Absolution.

Frustraten Pool-Frontbericht als Odyssee-Burleske aus dem maritimen Unterwasser-Moloch Schwimmbad: Kamikaze Techno-Blindgänger lassen ihre Rohrkrepierer als Strandläufer implodieren!

Die investigative Beitragsfolge gibt weiter vertiefenden Praxiseinblick in die multilaterale Management-Logistik an der gnadenlos aufgerüsteten Bäderfront wobei jeder die gewonnenen  Erkenntnisse sinnvoll für sich selber strategischen nutzen sollte.

Merke:

Die fortschreitende Verregelung hat den Vorteil, dass man sich viel genauer irren kann!

Vorsicht verregeltes Bauvertragsrecht!

Der zwingend notwendige Praxisabgleich zwischen den Verantwortlichkeits-Schnittstellen: „Realisieren & Funktionieren“ und/oder auf die Bäderbrache bezogen: „Schwerelos in vollen Zügen Poolwohlfühlen versus im eigenen Angstschweiß baden gehen“, obliegt - gemäß a.a.R.d.T.* - grundsätzlich den Anwendern! Die hemmungslosen Verfasser delegieren hingegen mit autorisiertem Bestandsschutz-Selbstverständnis ihre juristische Vordenker-Eigenverantwortung, entsprechend der implantierten Compliance-DNA „Ethik der Monetik“, bequem auf Kosten Anderer – nämlich an fachkompetente Planer und rechtschaffende Anlagenbauer respektive verantwortungsvolle Handwerker.

Frustraten-Erkenntnis: Da wird die Schwimmbad-Branche ständig mit theoretisch verkopften Vorschriften-Shitstorm geflutet bis chloroformierte Wasserköpfe, mit aquademischer Placebo-Quali-Kakophonie, auch noch die restliche logistische Techno-Praxisdenke - im ohnehin sinkenden Leckage-Pool der Unkenntnis - endgültig weggespült haben. Anschließend wundern sich die Totengräber, wenn nach der ultimativen Regelung der eigenen Sargnagellänge die Friedhöfe mit Norm-Leichen überfüllt sind.

So einfach ist das - oder auch nicht - wenn die letzte Messe über rechtlich unverbindliche Normen u. ä. Regel-Kannbestimmungen für im doppelten Wortsinn Betroffene, bereits gelesen ist!

*Allgemein anerkannte Regeln der Technik“ (a.a.R.d.T.) müssen bauvertragsrechtlich bindend praktisch und technisch dynamisch angepasst:

  • Wissenschaftlich theoretisch als richtig angesehen werden
  • In der Praxis technischen Experten bekannt sein
  • Sich aufgrund praktischer Erfahrung bewährt haben

Siehe hierzu auch Beitrag „Baurecht/Fremdautoren“ Ziffer III. Fremdautoren: 1. RA Martin Liebert auf meiner Homepage unter: http://christoph-saunus.de/artikel/baurecht--fremdautoren

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Schadensmängel und Ursachen

bei gefliesten WU-Beton-Schwimm- und Badebecken

Wo bitte geht´s nach der riesigen Schockwelle mit dramatischer Fliesen-Apokalypse zum richtungsweisenden Pool der Erkenntnis? Bitte folgen Sie angesichts der alarmierenden Schadens-Dimension den Infos im lesefreundlich polemisierten Beitrag, mit bitterernstem Hintergrund, denn bekanntlich ist der Weg das Ziel!

Dubioser Gutachter-Härtefall

Zur thematischen Einstimmung über die teilweise sogar gutachterlich sanktioniertet Absurditäten im Schwimmbeckenbau vorab ein authentischer Gutachter- Härtefall aus der Baupraxis mit der Sinnfrage: Wer oder was ist hier nicht ganz dich? Ein titelträchtiger Aquademiker für Bauschäden hat sich bei einem Gutachten über Verbund-Abdichtungsmängel in einem gefliesten Schwimmbecken nach der Antithese - Unglaublich aber Wahr –, ohne aus dem Kontext gerissen, wohlgemerkt, mit bauphysikalisch grotesken Schwachsinn exorbitant  in Verfliesungsanlagen wie folgt kopfschüttelnd  verewigt.

Bauschaden-Gutachter sprengt bauphysikalische Sollbruchstelle

„Wenn eine Abdichtung im Verbund mit einer vernetzenden Verbundwirkung zwischen Abdichtungsmaterial und Betonoberfläche vorliegt und ein hydrostatischer Druck in allen Richtungen „anliegt“ – dass gilt auch senkrecht zur Fliesen- bzw. Abdichtungsebene -, dann „wandert“ keine Flüssigkeit seitlich über dutzende von Metern im Bauteilquerschnitt parallel zur Fliesenebene entlang. Dies auch aus dem Grund nicht, da durch den räumlich anliegenden hydrostatischen Druck formal kein hydrostatisches Druckgefälle i in der Form: Druckgefälle i = h/d (h = Wasserdruckhöhe…, d = Decke des Bauteils)  vorliegt, da es kein Druckgefälle im gefüllten Beckenzustand gibt und somit auch keine „Ablösekräfte“ gegenüber dem Fliesenbelag auftreten".

Augenzwinkernder Praxis-Hinweise: Bei der vorstehenden aquademischen sorry aqudämlichen - nicht doch - bauphysikalischen Fliesen-Stuss-Leerformel hat der offensichtlich konfuse Sachverständige scheinbar folgendes nicht berücksichtigt bzw. offensichtlich nicht gewusst: Fachleute mit trivialem Standart-Grundwissen und auch sämtliche Abdichtungs-Produkthersteller sowie einschlägige Regelwerke weisen nicht von ungefähr einvernehmlich daraufhin, dass bei fragmentierten Undichtigkeiten in Verbundabdichtungen automatisch eine unzulässige Beckenwasser-Hinterläufigkeit zwischen Abdichtung und WU-Beton stattfindet mit irreversiblen Schäden. Folglich funktionierte auch die in keinen Fliesen-Regelwerken je erwähnte kryptische Dichtigkeits-Formel i = h/d nur in undichten H2O-Köpfen aufgrund von hydrostatischem Kompetenz-Druckgefälle.

Kompliziert?

Das zweckoptimistisch naive Wunschdenken des Aquaristikers aus der düsteren Schwimmbadwelt der gedanklichen Finsternis, dass aufgrund des statischen Wassersdruckes hinter undichten Verbundabdichtungen keine Beckenwasser-Hinteräufigkeit stattfinden kann, grenzt mit Verlaub, an fatale Kontaminierung des logischen Menschenverstandes mit bauphysikalischen Schwachsinn. Die absurden, nicht wasserdichten Aussagen des Theorie-Transmitters lassen folgern, dass er keinerlei Praxiserfahrung im Schwimmbad-Fliesenbereich besitzt. Andernfalls würde der Tech-Trockenschwimmer nicht nur die sich zwangsläufig mittel- oder langfristig ergebenden Ablösungen der Fliesenbeläge mit Abdichtungen vom Untergrund kennen. Sondern ihm würden auch die Folgen der irreparablen Folge-Mängelschäden, deren Beseitigung sehr kostenaufwändige Komplettsanierungen bis zum Rohbeton zur Folge haben, bannt sein um sie dementsprechend zu berücksichtigen.

Verstanden?

Gut so. Zwecks Verständigungs-Verstärker sind die beschriebenen Härtefälle im Fachbeitrag nochmals eindrucksvoll mit Texten und Bildern dokumentiert.

Noch dabei?

Schlimmer geht immer! Schlimmstenfalls wird nämlich bei einem Rechtsstreit, von völlig schmerzfrei Schwachverständige, die mit gelutschtem Halbwissen mit Gefälligkeitsgutachten ständig in fremden Revieren herumwildern, das Verfahren ad absurdum geführt. Unabhängig der Tatsache, dass es sich hierbei in der Regel auch noch um Existenzen von Beteiligter handelt.

Nach der Devise - es geht immer noch schlimmer – hat der Schwachverständige augenöffnend seine inkompetenten Techno-Fantasien erneut ungeschützt schreibend wie folgt eindrucksvoll unter Beweis gestellt:

No. 1: Die Frage des Gegengutachters lautet, warum er  aufgrund der festgestellten Beckenwasser-Hinterwanderung bei der Verbundabdichtung nicht,  wie gutachterlich zwingend notwendig, in Verbindung mit seinen aufwändigen materialzerstörenden Bauteilöffnungen nicht gleichzeitig auch die Eindichtungen bei den Beckeneinbauteilen und der Beckenkopf-Überlaufrinne mit überprüft und dokumentiert hat? Daraufhin teilte der begriffsstutzige Wort-Stylist  schriftlich mit, dass er ohne -  und espektierlich zu werden – (er mein despektierlich) a) den Sinn und Zweck der Frage nicht verstanden hat und b) man ihm nicht diese Fragen gestellt hätte.

Fliesen-Problematik

 

Schwimmbecken-Verfliesungsschadens-Chronologie

 

 

Vorweggenommene Heiligsprechung:

Wer es als ehrfurchtsvoll vor sich selbst auf die Knie fallender Heilsbringer von eigenen Gnaden  mit fehlender Bodenhaftung wagt, derart abgehobene Botschaften zu versenden, kann sicherlich gottähnlich auch chloroformiert über Schwimmbadwasser lustwandeln.

Als pedant zum Wasser lassen sich solche technischen Brandbeschleuniger ggf. als multifunktionale Techno-Cleverlys in der Bäderbranche feiern, in dem sie mit ihren ausgelatschten Plattmacher-Patschen selbst gelegte Flächenbrände löschen.

No. 2: Dass die geforderte Überarbeitung seiner Sanierungs-Schätzkosten vom ursprünglich fünf stelligen Betrag nunmehr verdoppelt korrigiert, im sechsstelligen Bereich sind begründete der nullende Zahlen-Jongleur damit, dass derartige „Revidierungen in der Natur der Sache“ lägen.

Dass jeder erfahrene Fachmann sofort erkennt, dass auch diese erneut viel zu niedrigen Schätzkosten des kopflastigen Zahlenstylisten ebenfalls völlig unrealistisch sind, versteht sich bei der mathematischen Einstein vorbelasteten Doppel-Null von selbst. Non Comment!

Bitte um Ihr Verständnis, die Textquellen-Anonymisierung der geschilderten Wahrheit dient dem Eigenschutz um auf den abgegriffenen Hinweis Ähnlichkeiten sind rein zufällig etc. zu verzichten.

Allgemeine Klartexte über Ursachen & Wirkungen

Die Ursache und Motive von Rechtsprechung  verhöhnenden Triebtätern ist, dass die ausgebufften Fachautisten häufig nicht nur fachlich total überforderten sind, inkompetente Theoretiker versuchen ungeschützt redend, nach der Prämisse „Versuch und Irrtum“, bei praxisbezogenen Fragen ihre Fachdefizite mit nichtssagenden Erklärungsmonstern zu kaschieren. Diese wiederum beruht auf der Tatsache, dass die Mainstream-Trokenschwimmer einerseits niemals selber praktisch im Bäderbau eigenverantwortlich tätig waren, sich andererseits jedoch realitätsresistent berufen fühlen, als Richter-Gnadenlos Techno-Recht zu sprechen. Aufgrund irgendwelcher  Approbationen und/oder Fake-Titel als kosmetisches Techno-Make-Up, erlauben sich die während einer hochnotpeinlichen Anhörung von einer elitäre Lichtgestalten zum Armleuchter verblassenden Blender, verzweifelt ihr unterbelichtetes Bullshit-Gedöns mit wackelnd erhobenem Zeigefinger zu rechtfertigen. Ggf. versuchen die durchgeknallten Kakofoniker sich  entweder mit gespreizten John Wayne Revolverfinger Gehör zu verschaffen oder sie zeige mit fingerfertigem Handling, als symbolischen Stallgeruchsverstärker, schwadronierend ihren Stinke- sorry himmelwärts erigierenden Mittelfinger.

So verkommen angesichts der nach oben offenen Richterskala im Epizentrum Bäderbau gutachterlich auf Klopapier verfasste Waschzettel zu hinter(n)listige Wischzettel zwecks fachtechnisch cleaner 00-Zwangsentsorgung im Sinne von: Servus, wisch und weg!

Der Schwachsinn hat Methode: Ständig unterbeschäftigt hemmungslos als Rohrkrepierer mit der Büchse der Pandora im Anschlagauf der Pirsch um rotzfrech in artfremden Revieren herumzuwildern - gleichzeitig Chaos mit katastrophalen Folgen für die im doppelten Wortsinn Betroffenen verbreiten - anschließend dem Zeitgeist folgend outgesourct auf der Flucht - währenddessen wird die hinterlassene Blutspur des Leidens immer länger und länger! Was für ein rufschädigender Verhaltens-Kodex bzw. widerlicher Leidindex eines erbärmlich-dämlichen Branchen-Schänders gegenüber seriösen und verantwortungsbewussten Fachkollegen, Verfahrensbeteiligten inkl. Richtern.

Risiken und Nebenwirkungen

Aus aktuellem Anlass befasst sich der folgende Beitrag über die sich seit langem flächenartig in Schwimmbädern ausbreitenden Fliesenablösungen im Unterwasserbereich von Beckenwänden und Beckenböden. Angesichts der bundesweit riesigen Fliesenmängelschäden und der unvermindert ausufernden Veröffentlichungssintflut in Printmedien, Internet usw. mit Hiobsmeldungen kompetenter Fachleute über hochdramatische Baupfusch-Situation mit großflächigen Fliesenablösungen von 1000 m² und größer in Millionenhöhen (siehe www.Christoph-Saunus.de unter News) ,sucht die im doppelten Wortsinn betroffene Bäderbranche verzweifelt plausible Erklärungen für den allseits herrschenden Fliesen-Overkill. Währenddessen hat das bereits wieder aus der abgetauchten Schockstarre erwachte Fliesen-Syndikat erwartungsgemäß mit großer Bugwelle sofortVerantwortung delegierende Ursachen(v)erklärungen und dubiose Lösungsvorschläge parat, damit geflieste WU-Betonschwimmbecken nicht peu a´peu „tot sterben“. Oder muss man zum Leben erst sterben? Derweil klopfen sich die Hersteller von Kunststoff- und Edelstahl-Schwimmbecken fröhlich auf die Schenkel. Über die folgenschweren Risiken und gravierenden Nebenwirkungen im o. g. Kriesen-Management-Beipackzettel, der als unheilvolle Symbiose zwischen Theorie und Praxis die schlimmsten Erwartungen nicht nur teilweise erfüllt, sondern im lavierenden Gesamtkontext bisweilen auch noch übertrifft, informiert mit ernsten Hintergrund die folgende etwas augenöffnend überzeichnete Technik-Prosa zum Schmunzeln. Hierbei ist der Stimmungsaufheller in düsteren Zeiten wie gewohnt, bildhaft polarisierend  und lesefreundlich veredelt, damit keiner beim trockenen Stoff eine Staublunge bekommen.

Gleich vorab zur derzeitigen Situation angemerkt: Kommen Würstchen an die Macht limitiert der Senf zur Gourmet-Design-Droge! Überzeugen Sie sich selbst über goutierte Schlemmerfolgen, wenn nämlich umtriebene Besserwisser als frustrierte Techno-Veganer im Spa-Resort a` la Carte zu allem und jedem ihren exorbitanten Senf dazu geben. Guten Appetit bei der Feinkost-Völlerei mit dem kulinarischen Scharfmacher a` la Bouine!

Heute Skandal - Morgen normal?!

Wer die ständig am Bau lauernden Unwegsamkeiten so wie die damit verbundenen Schreckensszenarien kennt und regelmäßig konstatiert die Branchen-Klimaberichte mit den düsteren Tiefs am Schwimmbecken-Horizont liest, für den sind unproduktive PR-Antworten und toxische Behauptungen von Multimediatoren der Bauchemie keine Problemlöser, sondern ein Teil des Problems. Die teilweise von der Industrie gebetsmühlenartig aktivierten Schwimmbecken-Heilsbotschaften zur Lösung der dringend zur Klärung anstehenden Fragen an der existenziellen Unterwasser- Demakationslinie entbehren nicht nur teilweise  jeglicher  bauphysikalischer so wie bauvertraglicher Grundlage. Die im kopfschüttelnden Schadens-Ranging ganz oben befindlichen Ratschläge unter der funktionstechnischen Gürtellinie ignorieren obendrein auch noch, mit uneinsichtigem Theorie-Selbstverständnis, die bereits erwähnte Baustellenrealität. Während derweil reihenweise redliche Handwerker unverschuldet absaufen entfleucht seine Dreistigkeit inkognito trockenen Fußes über das Wasser nach der Devise: Gestern standen wir noch am Beckenrand, heute sind wir schon einen Schritt weiter! Zwecks Wiedererlangung der prädisponierten Bodenhaftung vorab zwei Kurzinfos zu der im Beitrag geäußerten bisweilen zugespitzten Kritik gegenüber den empfohlenen völlig unakzeptablen bis hin zum Knock-Out führenden Abdichtungs- und Verfliesungs- Konfigurationen.

Mission impossible 1: Beim ohnehin schon hoch problematischen und meist (über)flüssigen Verband- tschuldigung  Verbundabdichtungsgefriemel im Druckwasser belasteten Bäderbereich betätigt sich nunmehr die Bauchemie, man lese und staune, jetzt  auch noch zusätzlich als restriktive Chirurgenprofis im operativen Geschäft direkt an der aseptischen WU-Beton Unterwasserfront. In Anbetrag der dramatischen Gefechtslage mit den zwischenzeitlich am Schwimmbeckenrand in Stellung gebrachten juristischen Torpedos und den am Bäderhorizont heranziehenden Tsunami überschlagen sich ständig aktualisierte Wasserstandsmeldungen. Hierbei empfehlen scheinbar in Sachen Schadenbegrenzung erfahrene Wasser-Lasser beim inkontinent penetrierenden Patienten Beton-Pool einen prostatalischen Schnitt an der mentalen Wasserscheide zwischen euphorischer Vision & rauer Wirklichkeit. Im Klartext: Bei den ambulanten Kreuzzügen in OP-Schwimmbecken werden die selber be- sorry gekloppten bilateralen Trümmerfugen im WU-Beton höchstpersönlich von Chief-Dottore honoris causa Fummel mit maßgeschneiderten Premium-Notverbänden medizinisch verarztet. Anschließend wird die Applikations-Dichtschlämme als Medical-Wellnass zusätzlich noch mit angeblich wasserdichtem Epoxidharz-Trostpflaster verwahrt (siehe die beigefügten Bauzeichnungs-Details). Wer will es redlich schaffenden, ohnehin bereits überaus leidensfähigen Handwerkern verwehren, wenn sie sich angesichts der konfusen Abdichtungs-Prophezeihungen nach dem Zufallsprinzip von Unterwasser-Komikern mit ihren empfohlenen überaus riskanten Fremdgewerke-Betonschändung mit lazarettähnlicher Conektions-Ramschware zu recht verwahren, um nicht anschließend mit dem ärztlichen Copyright-Testat „Operation geglückt, Patient tot!“ existenzgefährdend baden zu gehen.

Mission impossible 2: Die Bauchemie, ohne die funktionierte es bekanntlich nie – wenn sie denn stimmt die Chemie, ist angesichts der sich seuchenartig ausbreitenden Fliesen-Havarien in Schwimm- und Badebecken mit peinlich zusammen geschusterten (Schuster bleib bei deinen Leisten)  Rechtfertigungs-Prothesen darauf fokussiert, ihre Betonschrumpfungseinfalt mittels siliconisierter Dehnfugenvielfalt zu kompostieren pardon zu kompensieren. Statt die hinlänglich bekannten Verpilzungs- o. ä. Haftungsrisiken bei Unterwasser-Siliconwartungsfugen, die häufig im Bade-Feuchtbiotop eh nur einen Placeboeffekt haben, durch strategische Abrüstung sinnvoll weiter zu reduzieren, rüsten die Siliconversteher und Fugensammler panikgetrieben bzw. angstübertrieben gegen unsinnige Phantomprobleme völlig irrational auf.

Zwischenfazit: Mit solchen zweckoptimystischen Heilsversprechungen mutieren selbst ernannten Branchen-Mutmacher zwangsläufig zu Bau-Wutmacher, denn bekanntlich ist in der Bäderbranche die (schein)heilige Bauchemie nicht akkreditierter Mittelpunkt, sondern lediglich Mittel. Punkt!

Supergau im Schwimmbeckenbau

Zur mentalen Abkühlung der z. Z. überhitzten Panikmache und zum besseren Verständnis der hochaktuellen Verfliesungs-Kernschmelze im Reaktor „Beton-Swimmingpool“ mit illegalem Spaltpotential im radioaktiven Beckenwasser und der unberechenbaren Restlaufzeit der hoch verstrahlten Thematik die folgende, entseuchende Einstiegshilfe aus dem berufenen Munde eines stillen Brüters mit erleuchtetem Insiderwissen nuklearen Ausmaßes.

1.Kernaussage: Der unerschöpfliche Einfallsreichtum und technische Prophezeiungs-Fundus einer scheinbar völlig entnervten Bauchemie lässt erahnen, dass einige zu Verstopfung neigenden Unterwasser-Detektoren, aufgrund rätselhafter Material-Kettenreaktionen, verzweifel ein Endlager für hoch verstrahltes Verfliesungs-Spaltmaterial suchen. Nicht zu letzt auch deswegen, weil bestimmte Produkte möglicherweise bauphysikalisch sorry baupsychologisch kontaminiert kurz vor dem „burn out“ stehen.

2.Kernaussage: Außerdem versucht einige atomare Spaltpilze vergeblich mit funktional überstrapazierten Unterwasser-Abdichtungscocktails und gleichzeitig hoch riskanten Andockmethoden verzweifelt, Lecks in WU- Betonbecken zu schließen.

3.Kernaussage: Des weiteren werden von unbedarften Youngtimern als Rechtfertigung für die Fliesenprobleme waghalsige Behauptungen und theoretische Hypothesen aktiviert, um über Jahrzehnte bewährtes Oldtimer-Praxiswissen kurzerhand zu exekutieren respektive zu kastrieren. Hierbei wir mit naiven Zweckoptimismus, wo jeder mit muss, suggeriert, dass unberechenbare Betonschrumpfungen bei Schwimmbecken dafür verantwortlich sind, dass sich  aufgrund irreparabler Spannungsauswirkungen die Haftzugfestigkeit keramischer Unterwasserbeläge so dramatisch verringert, dass sich mit Domino-Effekt serienweise Fliesen irreparabel sowohl von Wänden lösen als auch von Beckenböden ins Bodenlose fallen.

4.Kernaussage: Das diagnostizierte Fliesenbelags-Spannungspotential geht von gefährlichen Scherkräften über hydrodynamische Druckbelastungen bis hin, man lese und staune, zu abschindelnden Aufdachungen, wobei letzterer Formulierung wohl nicht von ungefähr, vom emotionalen Wortbegriff „Dachschaden“ abgeleitet ist.

5.Kernaussage: Als nachhaltige Haftungs-Problemlösung gegen eigenmächtige Fliesenverabschiedungen wird von den erwähnten Silicon-Fugensammlern empfohlen, künftig in Fliesenbelägen Bewegungsfugenvielfalt als Entspannungspunkte zu inplantieren, statt sinnvoll die bisherige empirische und zugleich praxisbewährte asketische Dehnfugeneinfalt weiterhin beizubehalten, oder möglicherweise die Fliesenfugen-Feldbegrenzugsphobie zu mini- bzw. midimieren.

6.Kernaussage: Anschließend soll das selbst zu verantwortende Fliesen-Spaltpotential mit verwurstetem Silicon- Imprägnierungskolorit zuge- bzw. verkleistert werden, um danach die überdesignete plastische Kunst am Bau als ökonomisch unerschöpflich sprudelnde Wartungsfugen-Wertschöpfungsquelle regelmäßig Inkasso anzuzapfen.

7.Kernaussage Die beschriebenen materiellen und funktionellen Problemlösungs-Heiligsprechungen von den bibelfesten Produkt-Gesundbetern lautet: „Wer´s glaubt wird selig, oder muss dran glauben“! Amen. Hier ist mit Sicherheit noch nicht die letzte Messe für gottlose Atheisten gelesen.

8.Kernaussage: Von einigen praxisresistenten Quacksalbern aus ominösen Alchemistenküchen wird nach wie vor die erfolgreiche kooperative Marketing-Philosophie verkannt die da lautet: Qualität ist wenn der Kunde wieder kommt und nicht das Produkt!

9.Kernaussage: Im Kern nichts Neues, die Realität hat inzwischen die Prognose wieder ein- bzw. sogar überholt! Angesichts des bildhaft projizierten Gesamtkunstwerkes im maritimen Schwimmbad-Lustelement H2O stellt sich die selbst beantwortende Baufrage nach der funktionssicheren Projektausführung: Wollen Sie es lieber Praxisgerecht oder Theoriekonform?

Zwischenfazit: Der beschriebene Freischwimmer-Stresstest der Industrie hinsichtlich bestimmter Verfliesungsprodukte als Ablasshandel gegenüber dem eigenen schlechten Gewissen  bedeutet im Pool der Erkenntnis auf den G-Punkt (G = Gewährleistung und nicht etwa, na Sie wissen schon.......) gebracht:

„Baden(gehen) ohne nass zu werden“!

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem mathematischen Code auf die hygienisch triviale OO-Nonsens-Formel gebracht: „Steht Dir das Wasser bis zum Hals, lass ja den Kopf nicht hängen, denn andere Trockenschwimmer werden es schon irgendwie ausbaden“!

A p(r)opos auferstanden aus Latrinen, der folgende frivole Popofix-Geschmacksverstärker: Fragt ein indisponierter Badegast den Arzt: Kann man mit Durchfall baden gehen? Augenzwinkernde Antwort vom Dr. med. WC: Aber selbstverständlich, wenn Sie das Schwimmbecken voll bekommen!

So, jetzt ist endgültig Schluss mit lustig, versprochen!

Dichtung und Wahrheit

Der verhängnisvolle Widerspruch zwischen Dichtung und Wahrheit wird in der Fliesenbranche beim Thema Schwimmbecken-Abdichtungen im druckbelasteten Dauerwasserbereich in Verbindung mit wasserundurchlässigem Beton (WU-Beton) besonders sichtbar. Denn wenn  an der bädertechnischen Wasserscheide „Glaube auf Wirklichkeit“ stößt, sind in der Regel bereits die bauvertragsrechtlichen Tretminen an der Schwimmbecken-Unterwasserfront gezündet. Bestimmte Realitätsverweigerer aus der wertschöpfenden Bauchemie vertreten nämlich als selbstüberschätzende Hobby-Betongutachter nach wie vor die nicht nur höchst umstrittene, sonder seit zig Jahren hinlänglich widerlegte Antiquariatthese, dass Schwimmbecken aus fachgerechten WU-Beton  eine zusätzliche Safty-Präservation benötigen. Bei den folgenden drei testamentarisch Kompetenz-Offenbarungen der dot it jour self Unterwasser-Medizinmännern fassen sich die missionierenden Gesundbeter scheinbar ständig selbst an den drückenden Heiligenschein und dabei ins Leere:

1. Gebot: Abdichtungen schützen gegen Beton-Ausblühungen, Diagnose: Blühende Fantasien.

2.Gebot: Abdichtungen bieten wirksamen Korrosionsschutz für Beton- Stahlbewehrungen, Diagnose: Rostige Spekulation o. ä. Erosionserscheinungen.

3. Gebot: Abdichtungen entkoppeln den Fliesenbelag, Diagnose: Realitätsentkoppelung.

Zwischenfazit: Es geht im Abdichtungsunwesen scheinbar immer noch schlimmer!

Wer will es daher den durch Abdichtungsleckagen geschädigten Handwerkern nach horrenden Mängelkostenübernahmen und atemberaubenden Überlebenstrip durch die Gewährleistungshöllen ernstlich verwehren namens ihrer insolvent auf der Strecke des Leides verbliebenen Kollegen endlich einmal in memoriam Tacheles zu reden: „Wer nach allen Seiten offen ist, ist nicht ganz dicht“!  Während man die Handwerker in Geiselhaft nimmt befinden sich die einstigen Dichter und Denker, als aufklärungsresistente Lenker und Fahnenschwenker bereits im Lockaut. Längst wieder auf der Flucht respektive auf der Pirsch befindend rühren die dummdreisten Beton-Schwachköpfe wieder erneut kübelweise Unheil bringende Zementmische an um erneut verursachte Unterwasser-Bauproblemen zu verkleistern.

Wasserdicht ist Plicht

Beton ist bekanntlich seit vielen Jahrzehnten ein praxisbewährter Baustoff nicht zuletzt auch aufgrund  seiner weitgehenden Unauffälligkeit gegenüber Fehlplanungen o. ä. Missgeschick. Unabhängig dieser Tatsache gibt es durchaus auch Bausituationen, bei denen zusätzliche Abdichtungen in Beton-Schwimmbecken sinnvoll und notwendig sind z. B. bei bestimmten Sanierungen, fehlender WU-Betonqualität, Beckenstandorten in Obergeschossen mit darunter befindlichen hochsensiblen und/oder schutzbedürftigen Nutzungsbereichen usw.

Fakt ist aber auch, wie die tägliche Bäderpraxis beweist, dass fachgerecht hergestellte WU-Betonbecken nach den allgemein anerkannten Regeln  der Bautechnik keine zusätzlichen Abdichtungen benötigen. Als zweifelsfreie  Beweise bzw. Nachweise folgende einschlägige Regelwerke: Beton-Normen DIN 1045 bzw. DIN EN 206, Zement-Merkblättern der Betonindustrie, Merkblatt 25.04 der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen (Fassung Januar 2011), KOK-Bäderrichtlinien, ZDB-Fliesenmerkblatt für den Schwimmbadbau (Fassung Juli 2008).

Wie schadensträchtig und bisweilen hochriskant die sogenannte Hosenträger- und Gürtel-Scheinsicherheit mit flüssig zu verarbeitenden Verbundabdichtungen sein kann, zeigen die diversen leidvollen Härtefälle aus der gescheiterten WU-Beton-Abdichtungspraxis mit irreparablen Leckageschäden bei Schwimmbecken aufgrund zusätzlicher Abdichtungen. Ursachen dafür, dass Schwimmbecken aufgrund von unkontrolliert auftretenden Leckagen zu einem Fass ohne Boden, oder schlimmstenfalls zum offenen Grab werden können, sind nicht nur mögliche Verarbeitungsmängel und/oder ungeeignete Materialien mit teilweise daraus resultierenden riesigen Schadenssummen. Im übertragenen Sinn gilt dieses auch für juristische Lecks in nicht wasserdichten Bauverträgen.

 

Prüfzeugnisse (abP`s) ein Muss

So herrscht bei Planern und Ausführenden in der Bäderbranche nicht selten bauvertragsrechtlich folgenschwere Unkenntnis darüber, dass sowohl die Verbundabdichtungen als auch der Fliesenkleber gemeinsam ein gesetzlich vorgeschriebenes bauaufsichtliches Prüfzeugnis (abP) besitzen müssen und dass nicht, wie häufig fälschlich angenommen, nur ein Zertifizierung für ein Produkt ausreicht. Wie komplex und schwierig die Abdichtungsthematik und die damit verbundenen Randbedingungen auf der nach oben offenen Richterskala tatsächlich sind verdeutlichen auch die Tatsachen,dass die  Änderungs-Zyklen der o. g. abP-Prüfkriterien bzw. die Korrekturintervalle der Prüfgrundsätze für flüssig zu verarbeitende Abdichtungsstoffe immer kürzer werden  so z. B. Februar 2008, Juni 2009 und ganz aktuell Juni 2010. Ein weiteres Indiz für Branchen interne Produktprobleme sind die inzwischen nicht unwesentlich erhöhten  Anspruchsforderungen hinsichtlich der Materialien mit den teilweise gravierenden Prüfungsverschärfungen. Nicht von ungefähr werden jetzt endlich auch die Dichtungsbänder für Fliesendehnungsfugen und Bauteilbewegungsfugen ebenso wie  Abdichtungs-Durchdringungen mit Dichtungsmanschetten gemeinsam mit in die aktuellen abP Material-Gesamtprüfung einbezogen. Darüber hinaus erfolgen die Prüfverfahren nunmehr realitätsnah mit  Druckwasserbeaufschlagungen, die, je nach Beanspruchungsklasse, max. 2,5 bar betragen können.

Da abP-Prüfzertifizierungen allerdings eine Gültigkeit von 5 Jahre besitzen, kann sich  jeder die zwangsläufig daraus resultierende allgemeine Verunsicherung, um nicht den Begriff unzumutbares Gültigkeits-Kaos zu verwenden, vorstellen.

Hinweis: Folglich ist zur eigenen Absicherung dringend anzuraten bei Ausschreibungen und/oder Einbau von Verbundabdichtungssystemen und Fliesenkleber so wie Dichtbänder etc. nur Produktkombinationen mit derzeit aktueller bzw. jeweils neuester abP - Qualitätszertifizierung inklusive Wasserdruckprüfung zu verwenden.

Anmerkung: Wie allerdings die Beitragsfolge verdeutlicht, garantiert auch ein offiziell akkreditiertes Prüfzertifikat keine 150 % Funktionssicherheit.

Verarbeitungs- und Ausführungsprobleme

Darüber hinaus gibt es nämlich auch noch die nicht unproblematischen Verarbeitungskriterien der Verbundabdichtung unter den hinlänglich bekannten üblicherweise am Bau herrschende Unwegsamkeiten. So müssen die Trocknungsschichtdicken im Unterwasserbereich je nach Produktherstellervorgaben für Kunststoff-Mörtelkombinationen (Zementäre-Dichtungsschlämmen) in 2 Schichten aufgetragen insgesamt mind. 2 mm betragen und bei zweischichtigen Reaktionsharzabdichtungen insgesamt nur mind. 1mm. Bei letzterer Reaktionsharzabdichtung ist noch zusätzlich die Untergrund-Restfeuchte und die nachträglich ebenfalls vorzusehende vorschriftsmäßige Abdichtungs-Besandung als Fliesen-Haftgrund zu beachten. Diese ultimativ geforderte Haftung gilt im doppelten Wortsinn auch für die vom Handwerker Pi mal Daumen zu bestimmende Massengewicht für die Quarzsandabstreuung in Verbindung mit der zweiten Abdichtungsebene. In der o. g. letzten Abdichtungsschicht werden handverlesene Korngrößen (nicht zu fein und nicht zu grob) mit vorgegebener Sand-Streuintensität (nicht zu viel und nicht zu wenig) mit Korngrößen unter 1 mm kraftschlüssig eingebunden. Obendrein darf die Besandung bzw. die Körnchenbestreuung die beiden Beschichtungen mit insgesamt nur mind.1 mm Trockenschichtdicke in den Andockpunkten nicht durch unzulässige Material-Schichtdickenreduzierung irreparabel schädigen. Dafür, wie man so eine hochanspruchsvolle bzw. hochriskante Uhrmacherarbeit in der rauen Baupraxis fachgerecht realisieren soll, erklären mit zeitlosem Zweckoptimismus,  wehende Weißkittel-Laborexperten, für die das Tragen von Bauhelmen sicherlich ein Fremdwort ist.

Merke: Bei filigranen, unter Baustellenunwegsamkeiten zu verarbeitenden Abdichtungs-Kunstwerk im monolithischen Millimeterbereich ist für den Auftragnehmer gegenüber seinen Auftraggeber vertraglich dauerhaft druckwasserdicht - ohne Wenn und Aber - Pflicht. Weitere noch zusätzlich bauvertraglich zu beachtende ultimative Verarbeitungsforderungen für die beiden o. g. Abdichtungssysteme: Untergrundprüfung mit Restfeuchte- und Haftzugmessungen, Beachtung der maximalen und minimalen Umgebungstemperaturen und Aushärtungszeiten, fachgerechte Eindichtung der Abdichtungsdurchdringungen, Dichtigkeitsproben der Abdichtung usw. usw.

Authentische Abdichtungs-Härtefälle

Dafür, was derzeit alles im Abdichtungs- Business abläuft oder treffender dilettantisch durchläuft, stehen die 3 W´s: Wunderheilung, Widersprüche, Wertschöpfung! Facts: Chloroformierte Undercover- Realitätsverweigere mimen beim 3 D Shutter-Tauchtripp in Neptuns Reich den souveränen Erlenkönig, ohne hierbei zu berücksichtigen, dass  Wasser einen spitzen Kopf hat.

Klischee-Meinung, dass Papier geduldig ist, mag durchaus stimmen. Nicht hingegen, was die Geduld von kompetenten Handwerkern betrifft, nämlich dann, wenn  in Belästigungs-Hochglanzwerbung bestimmte Unterwasser-Detailzeichnungen verewigt sind, die, höflich formuliert,  bereits augenscheinlich alles andere als wasserdicht sind. Die begründete Betroffenheitsreaktion Leidtragender: Von (ge)wissenlosen Weichzeichnern werden in blindem Aktionismus und Vollbesitz ihrer Ahnungslosigkeit mit produktkontaminierter Triebfeder auf bleiverätzten Festmetern unschuldiges (Klo)Papier kollaterale Detailzeichnungen mit Beton zerstörenden Trümmerfugen zur Unterwasser-Inplantation von Verbundabdichtungen auf den aufgezeigten Paradigmen-Pfad so lange dummdreist als Primärabdichtung propagiert, bis der selbstkasteiende Adaptioshumbug als kostbares Humankapital für die Ewigkeit in narkotisierte Betonköpfe eingemeißelt ist und gleichzeitig saublöde Baumalocher an massiven Schluckbeschwerden leiden. Was für ein leseverhaspelnder Marathonzynismus, den verstehe wer kann.

Befund: Irreparable Leckstelle in Vordenkerhirnen- neudeutsch Risse in der Festplatte!

Tatbestand: Hauptsache Aktivismus, bei dem jeder Abdichtungs- (Sani)Täter im ambulanten OP-Lazarett „Schwimmbad“ ob er will oder nicht zwangsweise mit muss!

Diagnose: Laut Bauvertragsrecht sind derartige klinische Unterwasser-Ertüchtigungen als angeblich wasserfeste Beton-Trostpflaster mit erhofften Klebeeffekt , auch wenn es für solche kopflastigen Beruhigungspillen medizinisch gesehen noch keinen Namen gibt, ein eklatanter Verstoß gegen das geltende Arzneimittel-Betäubungsgesetz.

4 nackte Fakten für ein Halleluja

Als signifikanter Härtefall-Beweis dafür, dass Praxis zwar nicht alles, aber ohne Praxis alles nichts ist, die folgenden 4 authentischen Fallbeispiele mit dem Postulat: „Vom professionellen Spa-User zum realitätsverweigernden Pool-Looser“.

1. Szenario: Hochdramatisch werden Abdichtungssituationen besonders dann, wenn es Ausführungsberatungen mit absurden Harakiri-Empfehlungen gibt, dass nämlich flüssig zu verarbeitende Verbundabdichtungen problemlos irgendwo unter dem druckbelasteten Dauerunterwasserbereich enden können. Dabei ist bauphysikalisch nicht nur hinlänglich bekannt, zu welchen Druckbelastungen es in den Untiefen von Schwimmbecken kommen kann:  50 cm Wassertiefe entsprechen 0,5 m Wassersäule = 0,05 bar geodätischem Wasserdruck (1 bar = 1 kg/cm² Flächendruck). Fachleuten ist ebenfalls hinlänglich bekannt, dass Druckwasser ca. 3 cm in normkonformen WU-Beton eindringen darf und folglich das latente Risiko einer folgenschweren  Selbsthäutung der Abdichtung aufgrund kapillarer Unter- bzw. Hinterwanderungen der Betonbeschichtung besteht. Desweiteren fehlen in den Firmen Newsletter für diese hochriskanten Realisierungen nicht nur Hinweise auf erforderliche Materialanalysen bei älteren Beton-Becken. Darüber hinaus wird obendrein auch noch die äußerst wichtige Tatsache verschwiegen, dass solche hochriskanten  Sonderlösungen mit der verantwortungslos empfohlenen Unterwasser-Sch(n)ittkante aufgrund des bauvertragsrechtlich drohend geschwungenen Damoglesschwertes weder den abP-Prüfgrungsätzen noch den allgemein anerkannte Regel der Technik oder dem ZDB- Fliesen-Merkblatt für Schwimmbäder entsprechen.

1a. Szenario:Daher muss so ein Tatbestand auch vor der Realisierung mit  dem Auftraggeber bauvertraglich besonders schriftlich vereinbart werden, da es sich hierbei, so wie ein Geschädigter frustriert meint, um einen faulen nicht wasserdichten Kompromiss auf Kosten des überforderten Handwerkers handelt. Schlussendlich haftet er nämlich ohne irgend einen Schadens-Deckungsbeitrages seitens des Produktlieferanten für das unberechenbare Abdichtungsrisiko. Es ist durchaus möglich, dass so einer Risiko-Sonderlösung obendrein auch noch in einem existenziellen Gutachten ein Baupfusch-Todesurteil attestiert wird. Oder übernehmen Produkthersteller für ihre Copyright-Lösungen lecksichere Planungs-Eigenverantwortung respektive das damit verbundene Haftungsrisiko wie in der Folge unter Absatz „Mangelhafte Verarbeitungs-Anleitungen = Produktmangel“ anschaulich dokumentiert ? Bitte melden! Aber nicht nur mündlich, sondern rechtskräftig  mit schriftlicher Haftungs-Versicherungspolice sowohl für ihre Sonderlösung als auch für die Beratung einschl. eigener örtlicher Qualitätssicherung. Wird angesichts der o. g. Fakten mit Händen und Füssen ängstlich zurück gerudert, sind solche theoretischen Detail-Darstellungen aus dem bequemen und zugleich Verantwortung delegierenden Ohrensessel  für in der Regel nicht Vollkasko abgesicherte Handwerker, wie ich meine, unseriöse Makulatur zur direkten Zwangsentsorgung in die senkrechte Rundablage. Oder besser wohl in den Aktenschredder!

Übrigens: Nach den einschlägigen Regelwerken und anerkannten Regeln der Technik wird bei Unterwasser-Abdichtungen grundsätzlich eine komplette Schwimmbeckenauskleidung gefordert ohne irgendwelche kopflastige Druckwasser-Experimente. Warum wohl?

2. Szenario: Die Wirkung der vorstehenden, im werksvertraglichen Stellungskrieg  tickenden Zeitbombe lässt sich juristisch nochmals bilateral verschärfen, wenn man nämlich Empfehlungen bestimmter multifunktionaler Schwimmbad-Entwicklungshelfer kritiklos übernimmt. So wird in sogenannten Leer-Kompendien wider dem tierischen Ernst doch tatsächlich behauptet, dass man Verbundabdichtungen im Druckwasserbereich problemlos als angeblich wasserundurchlässige Symbiose in nachträglich hergestellten WU-Beton-Schlitzen mit anschließenden Epoxydharzfüllungen verwahren kann. Dieser groteske Wissenstransfer erfolgt selbstverständlich, ohne konkrete Hinweise auf zwingend notwendig zu beachtenden Bauvertragskriterien und in Kenntnis diverser betontechnischer Realisierungsprobleme. Gegen derartiges Verwahren muss man sich mit aller Entschiedenheit verwahren. Bei der o. g. Empfehlung von profunden Steinklopfern (wer einen Hammer hat ist nicht zwangsläufig bekloppt) handelt es sich nämlich u. a. auch um vorsätzliche  Zerstörung eines Fremdgewerkes, mit dem zusätzlichem Funktions- Handicap der unbekannten, tatsächlich vorhandenen Betonqualität bzw. bestehenden Material-Oberflächenstrukturen aufgrund fehlender Materialüberprüfung. Eine weitere zusätzliche Schadensrisiko-Unbekannte ist die nicht  genau Lage der statischen hochrelevanten Beton-Bewehrungseisen. Ein elementarer rechtlicher Kritikpunkt ist auch, dass es keinerlei  konkrete Hinweise auf  bauvertragliche Risiken und Nebenwirkungen etc. für derartige Unterwasser-Sonderlösungen gibt (siehe Ziffer 1 und 4).

3. Szenario: Bezeichnend sind auch folgenschwere Pseudoaussagen von uneinsichtigen Rechthabern, die partout nicht begreifen wollen, dass man nämlich flüssig zu verarbeitende Abdichtungen im Unterwasserbereich nicht auf geschäumten Baustoffen, Porenbeton etc. bedenkenlos verarbeiten darf. Dabei fordern Produkthersteller in ihren Produktdatenblättern respektive Verarbeitungshinweisen eindeutig und zweifelsfrei Untergründe in Massivbauweise. Bevorzugt wird hierbei natürlich WU-Beton in der Hoffnung, dass man mögliche Leckagen erst nach abgelaufener Gewährleistungszeit bemerkt. Sinnfrage: Wer ist im Schadensfall dann wohl der Looser, wenn wer oder was nicht ganz dicht ist?

4. Schadens-Szenarium: Wer WU-Beton als Fremdgewerk einfach 3 cm und tiefer aufschlitzt und obendrein auch noch bei Beckeneinbauteilen zusätzlich den Beton in ca. 5 bis 10 cm Breite entfernt bzw. eigenständig wegstemmt und hierbei das Risiko folgenschwerer Schädigungen z. B. an statischen Beton-Stahlbewehrungen etc. billigend in Kauf nimmt bzw. so ein gravierendes Haftungsrisiko ignoriert, handelt  ggf. nicht nur fahrlässig. Im Gegenteil. Der völlig naive Betonschänder erfüllt nämlich nicht zuletzt auch aufgrund der mutwilligen Zerstörung eines fremden Bau-Hauptgewerkes in Verbindung mit hochriskanter Beton-Dichtigtungskosmetik im Dauer-Druckwasserbereich den Tatbestand des Vorsatzes. Übrigens handelt es sich bei solchen eigenmächtigen, schier unglaublichen Bauaktivitäten mit den unter Ziffer 2 beschriebenen aktenkundigen Rechtfertigungshinweisen nicht etwa um exotische Ausnahmefälle. Der hochnotpeinliche voyeuristische Blick  in das intime Baugeschehen mit exhibitionistischer Verantwortungsdelegation lässt zweifelsohne erahnen, wie im Bauchemie-Management bisweilen in eklatanter Weise nicht nur Bauvertragsrecht  in „bewusster“ Unkenntnis  zweckoptimistisch mit Verkaufsrecht verwechselt wird. Hier herrscht offensichtlich die Gewissheit, dass die Kugel beim Russisch-Bauroulette mit tödlicher Sicherheit nicht den Schützen, sprich Triebtäter trifft, sondern in weiser voraussucht die attraktive Zielgruppe der sich wie Deppen verantwortungsvoll abrackernden Bau-Handwerker. Derweil schaffen oder vielmehr raffen die Croupiere beim Rien ne va plus – Überlebensspiel im Casino Schwimmbad flugs die lukrativen Chips vom Jackpot bei Seite.

Theorie versus Praxis

Die vorstehende beschriebene dubiose  Inplantationsdiagnostik lässt sich in medias res unter paramedizinischen Aspekten auf den folgenden I-Punkt bringen: Hier haben ahnungslose Nonsens-Wunderwuzzis heimlich vom Gemischtwaren- Ramschwühltisch unterste Erkenntnis-Schublade bauphysikalisches Hokuspokus-Praktikantenwissen über chirurgische Unterwasser-Beton-Transplantationen illegal entwendet. Anschließend wird mit zweifelhaft verarztendem Dichtungs-Equipment und Epoxi-Konfigurationen an der dualen Schnittstelle zwischen Hoffen und Bangen gnadenlos mit Hammer und Meißel Beton vergewaltigend herumgeklopft ohne irgendwelche  materialtechnologische Grundkenntnisse. Daher sei an die Plagiats-Ehrendoktorhüte mit der Dissertation „Beton-Hydrophobie“ in besorgter Ernsthaftigkeit appelliert: Kümmert euch bitte beim operativen Unterwassergeschäft mit der empfohlenen Betonamputation mittels chirurgischem Geburtshelferschnitt  und anschließendem Epoxid verschmierter Betonwundheilung auch einmal verantwortungsbewusst, um die drei folgenden bauvertraglich entscheidenden Sicherheits-Fragen aus der „Rechtsmedizin“.

1. Wer trägt die Verantwortung, wenn vorsätzlich gegen die Bauwerksabdichtungs-Norm DIN 18195, Blatt 1 (Stand März 2011) verstoßen wird?

2. Wer führt die gemäß DIN EN 1504-10 (Mai 2004) zwingend geforderte operative Qualitätssicherung bei solcher hochgefährlichen Beton-Präimplantate (PIP) vor Ort durch?

3. Wer trägt in der ewigen Rehabilitations- Baustellenklinik „Schwimmbad“ in wasserdichter Eigenverantwortung die verifizierbare Haftung, wenn sich später aufgrund von Material-Immunschwäche in Verbindung mit einem überflüssigen Beton-Chirurgieeingriffs irreparabler Schaden aufgrund obligatorischem Totalausfall entsteht?

Hier geht es, meine Herren Hoch- oder wohl treffender Merkwürden, nicht nur um Handwerker abwatschende Chaos-Theorien mit esoterischer Beton-Wund(er)heilung appliziert vom Voodoo -Gurus mittels homöopathischer Beton-Trostpflaster nach der diagnostischen Devise: „Der Zweck heiligt die Mittel - Augen zu und Wasser marsch, egal in welche Richtung!“ Es geht u. a. um sogenannte Kamikaze-Produkte und/oder verantwortungslose Harakiri-Empfehlungen bei denen Schwimmbecken zum Moloch verkommenen. Nicht mehr und auch nicht weniger.

 

Mangelhafte Verarbeitungs-Anleitung = Produktmangel

Bevor Produkthersteller die oben beschriebenen Betonschädigungs-Empfehlungen offiziell in Wort und Schrift publizieren, müssten sie eigentlich wissen, dass es sich hierbei ggf. nicht nur um technische und juristische Fallstricke zur Selbststrangulierung des betroffenen Delinquenten (Handwerker) handelt, sonder Gleiches auch für sie gilt. Produktinfos, Verarbeitungsanleitungen und sonstige Hochglanz-Firmenhinweise etc. von  Materialherstellern gehören – bitte jetzt aufgepasst – sowohl  kauf- als auch bauvertragsrechtlich automatisch im gemeinsamen Doppelpack mit zum gelieferten Produkt. Diese duale Faktum gilt somit  selbstverständlich auch für die besagten Abdichtungs- und/oder Verfliesungsmaterialien. Wer bitte schön hat von der Mediatoren-Personality: Macher, Optimierer, Folkloretalker, Prokuristen, Economisten und andere Misten die folgenschweren Auswirkungen der Tatwaffe - mangelhafter Informationsschrott - für den Tatort Baustelle gewusst? Danach haften nämlich Materialhersteller respektive Produkthalbleiter in Verbindung mit den orientierenden Checklisten DIN EN 62079 „Erstellung von Anleitungen“ und DIN EN 61730-1 bereits bei mangelhaften Informationen, Anleitungen, Hinweisen usw. unabhängig der gelieferten Materialqualität.

Die juristische Bedeutung hinsichtlich evtl. Schaden-Ersatzforderungen aufgrund der o.g.  mangelhaften Firmen-Informationen definiert bzw. regelt sich nach dem Kaufvertragsrecht BGB § 434 (Gewährleistung) und BGB § 823 (Haftung bei schuldhafter Pflichtverletzung) respektive Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG). Angesichts dieser eindeutigen und zweifelsfreien Faktenlage erstaunt es wie bisweilen leichtfertig und teilweise völlig unbedarft das verantwortliche Management bzw. Minimatoren, selbst vom zertifizierten Produkt-Business, mit diesem zwingend an sie gerichtetes hohes Anforderungsprofil ohne erforderlichen Realitäts-Update umgehen. Der (de)generierte, nein erektile, nicht doch phallische, egal wie Sie es definieren, Schnellschuss - Revolverfinger ist hierbei mit augenzwinkerndem Faktenscheck auf folgende Tatbestände im Archiv Utopia gerichtet: Bonsai-Materialinformationen, und Blutleere-Verarbeitungsanweisungen, Magnum Leer-Kompendien mit nicht wasserdichten Ausführungs-Projektzeichnungen in XXL=Nix-Formaten, Fachveröffentlichungen von Superior-Edelfedern  und produktinfizierte Fachvorträge von ständig auf Tournee befindliche Talkshow–Touristen usw. usw. Bitte nicht schon wieder die abgedroschene Standardfrage nach Ross und Reiter! Es muss reichen, dass ich nicht nur berufsbedingt weiß wovon ich schreibe, sondern auch als multifunktionaler Troubleshooter zur Genüge die weichgerittenen Folgen der stattlichen Rittmeister für die im doppelten Wortsinn Betroffenen, mit ihren tragischen Bautätigkeits-Biografien bis ins Detail kenne. Falls gewünscht lassen sich die über ihre eigenen bauvertraglichen Hindernißparcours  verstolperten Pferdeflüstere handverlesen präsentieren!

Bilder: Mangelhafte und unhygienische Verfliesung ohne im Buttering-Floating-Verfahren

(K)ein notwendiges Übel

Beim gnadenlosen Bau-(Un)wesen ist nach der Devise, wer zuckt hat verloren und wer die normative Messlatte reist eh, juristisch wasserdichtes  Consulting- und Vertragsrechtmanagement gefordert, dessen knallharte Verhaltensregeln lautet: „Vorsicht, latente Existenzgefahr für Planer, Bauleitung und Handwerker bei der Planungen und Realisierungen von toxischen Hightech-Verfliesungsprodukten in Verbindung vollmundigen Problemlösungszusagen infiziert mit unvorhersehbarer Lebensmittel-Vergiftungsgefahr“! Es liegt nunmehr am Bauchemie-Monitoring die o. g. moralischen  und hygienisch cleanen Langzeit-Erkenntnis bauvertraglich in wasserdichter No(r)menklatura umzusetzen statt das (über)lebenswichtige Thema weiterhin zu tabuisieren. Daher sollte ein zielgerichteter, professionell von der Industrie zur Verfügung gestellte Kommunikationsservice höchste Priorität besitzen. Hierbei müssen die in den Positivblättern enthaltenen Ausführungs- bzw. Anwendungs-Verhaltensregeln etc. auch tatsächlich in der Praxis problemlos realisierbar sein. Dieser bauvertragliche Schadens-Deckelungsbeitrag dient nämlich gleichzeitig auch als Rettungsring für das Bauhandwerk, um einerseits die juristischen Klippen und Untiefen in Schwimmbecken möglichst schadlos zu umschiffen und andererseits nicht ungewollt baden zu gehen.

Alles was Recht ist: Bei fehlerhaftem Produkt- und Informations- Firmenschrifttum mit typischer PR-Weichspülerpraxis droht künftig das domestizierende Büßerhemd. Recht so! Oder nicht so? Oder doch so? Auf hoher See und vor Gerichten, Sie wissen schon……

Kompensationsfugen-Einfalt trifft auf Silicon-Vielfalt

(Zusätzliche Silicon-Kompensationsfugen als Ergänzung zu vorschriftsmäßigen Dehnfugen innerhalb fachgerechter Fliesenbeläge bei WU-Betonbecken sind bauphysikalische Placebo-Rechtfertigungen für Verfliesungs- und/oder Materialmängel inkl. Wartungskosten, in Verbind mit dem latenten Risiko einer evtl. Verfilzungs- sorry Verpilzung-Gefahr etc. – siehe hierzu auch Beton-Merkblatt DGfdB R 25.01).

Ein weiteres, für schier unmöglich gehaltenes Fliesenfiasko mit vorprogrammiertem Silicon Valley Virussyndrom lässt nicht lange auf sich warten. Spätestens dann, wenn nämlich dilettantische Dehnfugen-Einfalt auf total überdehnte Silicon-Vielfalt trifft. Selbst in Zeiten ultimativer Aufklärung gibt es immer noch genügend Freiräume für obskure  Heilsbotschaften über Fliesen-Wund(er)heilungen. Diesmal geht es  um sintflutartig aus den Fugen geratene Silikon-Schwemmen ungeahnten Ausmaßes aufgrund angeblich hochdramatischer Schrumpfungsdynamik bei Beton-Schwimm- und Badebecken. Einige Bauchemie-Visionäre glauben nämlich, endlich die Ursache für die sich neuerdings allerorten seuchenartig ausbreitenden irreparablen Fliesenablösungen in Beton-Becken erkannt zu haben, nämlich „Silicon-Denerminismus“. Sie haben die vorstehende Wortkreation richtig gelesen, sinngemäß übersetzt lautet sie: Es gibt zu wenig Fliesen-Dehnfugen. Die hypothetische Selbst-Erkenntnis geht hierbei nicht etwa wie naheliegend zunächst in Richtung schwächelnde Verfliesungsprodukte oder überforderte Klebematerialien. Es geht um plötzlich unter Druck geratene Keramikflächen aufgrund von unkontrollierten Spannungsübertragungen auf Fliesenbelägen durch angeblich schadensträchtig ablaufende Beton-Schrumpfungsprozesse. Eine unglaubliche Offenbarung: Nach vielen Jahrzehnte langen problemlosen Unterwasser-Verfliesungen in Beton-Schwimmbecken, die bis in die zementäre Steinzeit zurückgeht, in der man bekanntlich ohne irgendwelche zusatzveredelnde polymere Kunststoff-Derivate auskam, ist plötzlich der statische Beton-Bauwerkstoff  als Verfliesungs-Problemenauslöser identifiziert. Schuld haben bekanntlich immer die Anderen!

Empfohlene (Schein)lösung

Laut hochflexibler Silicon-Geografen sollen künftig geflieste Schwimmbeckenböden kreuz und quer quadratisch praktisch mit 4 m bis 5 m langen  Dehnfugen in asymmetrischer  Kubatur versiegeln werden, und schon sind mögliche und unmögliche Spannungen in keramischen Beckenbelägen auf wundersame Weise ein für allemal behoben. Sie wissen schon: Der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel oder auch nicht. Auch hier geht es schließlich um die Ethik der Monetik, denn Silicon-Outfit-Inplantate haben halt ihren Preis, und der ist, wie wir alle wissen, heiß, - na und ?

Ästeten meinen hingegen, dass dieser Bashing geprimerte Silicon-Quatsch nicht nur gefliest Schwimmbecken diesseits und jenseits der Unvernunft würdelos und schändlich verhunzt, sondern produktbedingt die altbewährte Minimal-Fugenpraxis völlig grundlos konterkariert. Hierbei verschweigen die Silicogetriebenen taktisch clever die hinlänglich bekannten Probleme mit den dauerplastischen Frustverstärkern in Schwimmbecken durch biodynamische Verpilzungspopularität und den allseits bekannten Realisierungsproblemen bei der Unterwasser-Wartung mit den regelmäßig anfallenden Pflegekosten etc.

Ultimative Frage: Kennen die eifrigen Siliconfugensammler eigentlich das riesige Gesamtpaket der zu beachtenden IVD-Merkblätter der Dichtstoff-Industrie z. B. das ganz neu aktualisierte Merkblatt Nr. 3 „Konstruktive Ausführung…“ (auch wenn dieses Merkblatt nicht direkt für Schwimmbecken gilt) so wie Nr. 14/2001 „Allgemein-Fugen“ mit 22 Seiten und Nr. 15 „Wartung“ mit 18 Seiten???

Mit der typischen Rechtfertigungsthese: „Eine starke Behauptung ist überzeugender als ein schwaches Argument“ verbreiten derzeit zum Glück nur einige wenige freie Radikale wie z. B. produktinfizierte Schreiberlinge und Vortragstouristen ihre Heilsbotschaft über die angeblich zwingend notwendige Dehnfugenvermehrung, um Fliesenbeläge in Dauerhaftung zu nehmen.

Zur korrekten Klarstellung: Lo ve`rite`bless – die Wahrheit tut weh! Fungizide Silicon-Fugendichtstoffe werden vom Schwimmbadwasser oder Mikroben- Pilzinvasionen wie Kaugummi ausgelutscht und danach als profitable Wartungsfugen wieder ausgespukt. Anschließend wird die lukrative Knete-Masse von den Glückspilzen erneuert, damit sich der monetäre Überlebenskreislauf wieder ökonomisch schließt. So ein nachhaltig wirkendes Argumentations-Recycling nennt man unter Schwimmbad-Aquademikern triviales Volkswirtschafts-Studium erstes Semester oder ökologisch, Baumschule höheren Zweig.

Die Offenbarung

Bis zum heutigen Tag, der bauphysikalischen Offenbarung, sind bei klassischen, rein mineralischen bzw. zementären Verfliesungen  mit fachgerechter Verarbeitung in WU-Betonbecken keine relevanten Fliesenablösungen bekannt. Im Gegensatz hierzu  sind derartige Unterwasser-Baumängel z. B. in Verbindung mit Polymerkunststoff infizierten Material mit und ohne Flüssig-Verbundabdichtungen immer häufiger im direkten Kausalzusammenhang zu beobachten. Seit vielen Jahrzenten gibt es auch keine bewiesenen Fakten, dass WU-Betonbecken unter solcher Schrumpfspannung stehen, dass sich deswegen die Fliesenbeläge gezwungener Maßen fluchtartig von Beckenwänden und -böden lösen. Außerdem fehlen bis heute wissenschaftlich abgesicherte Beweise und/oder empirisch seriöse Fakten über Beton-Schrumpfungen, die zwangsweise flächenartige Fliesenablösungen tatsächlich plausibel begründen. Daher stellt sich automatisch die Sinnfrage, interpretieren die Vordenker unwissentlich oder gar mit Vorsatz in ihrem alt ehrwürdigen, seit 16 Jahren nach wie vor gültigen ZDB Fliesen-Merkblatt „Bewegungsfugen in Bekleidungen und Belägen aus Fliesen und Platten“ (September 1995) die Hinweise über die Feldbegrenzungs-Seitenlängen und der Flächenbegrenzung tatsächlich falsch? Kann es sein, dass die o. g. Hinweise über Jahrzehnte hinweg von Fliesenlegern unter falschen Voraussetzungen umgesetzt wurden ohne dass es relevante Fliesenablösungsprobleme gegeben hat?  Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass das Merkblatt 25.01 der DGfdB über Verbundverhalten von Fliesen bei Betonbecken keine diesbezüglichen negativen Schrumpfungshinweise enthält. Daher bitteschön ihr maßlosen Siliconfugen-Multiplikatoren eindeutige wissenschaftlich zweifelsfreie Beweise und keine wilden Spekulationen, um mit scheinheiligen Selbstzweckbehauptungen von evtl. ureigenen und/oder produktspezifischen Problemursachen abzulenken. Wie zu hören, soll das Silicon-Wettrüsten an der Schwimmbeckenfront mit Placebo-Fugenfüllern nichts Weiter als ein miss(t)ratenes Fliesen- sorry Krisenmanagement mit unerlaubtem Denkdoping sein. Statt mit nachhaltigen Konzepten wird offensichtlich naiv mit homöopathischen Rezepten versucht, die grassierende Fliesen-Mängelursachen mittels Mottenkugeln zu bekämpfen. Im Eifer des Strohfeuer-Gefechts haben nassforsche Halali-Froschmänner die implodierende Rohrkrepierer-Wirkung der nicht wasserdichten Torpedos verkannt, so die kolportierte Meinung eines erfahrenen Frontkämpfers.

Die Klarstellung

Die im o. g. Merkblatt genannten Feldbegrenzungen mittels Bewegungsfugen gelten ausschließlich für  Bodenbelägen und sind dort auch zweifelsfrei in Anwendungsbereiche definiert, z. B. Fliesenbelag auf Trennschicht (Seitenlänge 8 m ohne Flächenbegrenzung) oder auf Dämmschichten (Seitenlänge bis 8 m und Feldgröße von 40 m²). Für Fliesenbeläge direkt auf Beton oder Verbundestrichen gibt, wie bereits erwähnt, definitiv keine Feldbegrenzungen, folglich gilt letztere Feststellung auch für Fliesenbeläge in Schwimm- und Badebecken. Die öffentlich geforderte Aufteilung der Unterwasser-Fugenanordnung von 16 m² bis max. 25 m² Fliesenflächen stehen in so einem diametralen Widerspruch zur gängigen Baupraxis, dass man die Begründung von den Silicofugen-Mediatoren mittels eindeutiger Beweiserbringung eigentlich als seriöse Selbstverständlichkeit erwarten darf. Andernfalls nehme ich mir auch unbenommen das Recht der folgenden  Situations-Komikbeschreibung  in Form einer Realsatire, allerdings mit ernstem Hintergrund. Hierbei geht es,  basierend auf fast 40-jähriger leidvoller Praxiserfahrung an vorderster Baufront, nicht um verklärter Vergangenheitsbewältigung sondern um Kommunikationsprobleme mit unverbesserlichen Frustverstärkern die, aufgrund sorgfältig gepflegter Profilneurosen, immer noch nicht in der realen Gegenwart angekommen sind.

Hinweis: Bauvertragsrechtliches Faktum ist, dass bis zur eingeforderten Beweissicherung die Planer und Handwerker mit so einer monitär verseuchten Silicon-Schwimmbeckenschändung in voller Eigenverantwortung gegenüber dem Auftraggeber stehen. Das gleiche gilt sinngemäß auch für die Tabuisierung des hinter vorgehaltener Hand zu hörende Verdachtes, dass es sich bei der Fugenoffenbarung im göttliche gesegneten Schwimmbecken-Weihwasser um eine Silicon geschwängerte Unterwasser-(Fehl)Geburt eines Bauchemie-Retortenbabys handelt, dessen Erzeuger(rin) unbefleckter Empfängnis nach derzeitigen Recherchen unbekannt ist.

Die nackten Fakten

Wie erklärt sich das konfuse Paradoxon: Einerseits ist man in der Bäderbranche redlich bemüht, das Risiko von Wartungs-Silicon-Fugen im Schwimmbecken-Unterwasserbereich aufgrund hinlänglich bekannter Crashs-Stresstestfakten sinnvoll weiter zu reduzieren. Stichworte: Pilzfrischzellenkur, Investitionskosten, Wartungs-Bertriebskosten, Hygiene- und Verarbeitungsproblematik und Haftungsrisiken im doppelten Wortsinn. Andererseits wird grundlos eine peinliche Placebodiskussion mit apokalyptischer Drohkulisse losgetreten, um sich offensichtlich vor sich selbst zu schützen. Folglich sollte in Kenntnis der o.g. kostenmäßigen Fugenrisiken und/oder den damit evtl. verbundene hygienischen Kollateralschäden usw. die Silicon-Devise lauten: „So wenig wie möglich und so viel wie notwendig“! Bevor im nautischen Unterwasserbereich panikartig die Realität mit grenzenloser Silicon-Offensive zugekleistert wird, sollten Verfliesungs-Produkthersteller daher einmal weitsichtig über den eigenen Material-Horizont schauen,  um produktneutral folgendes zu hinterfragen: Warum benötigt z. B. die renommierte Firma Steuler-KCH seit vielen Jahren in Schwimm- und Badebecken überhaupt keine einfältigen bzw. anfälligen Silicon-Dehnfugen (Boden-Feldbegrenzungsfugen und Anschlussfugen in Ecken und Kanten)! Dieses Phänomen lässt sich nicht nur mit ihrer Bahnenabdichtungs-System Kuh 7- tschuldigung- Q 7 erklären.

Vorsicht Flüssig-Verbundabdichtung: Im logischen Umkehrschluss wäre dieses der Beweis dafür, dass flüssig zu verarbeitende Verbundabdichtungen zwangsläufig mit produktspezifischer Abschusslizenz ins tödliche Fadenkreuz geraten inkl. des damit zwangsläufig verbundenen Produkt-Offenbahrungs(mein)eides. Oder als gezielten Blattschuss formuliert: Ein Wissensanspruch mit sich selbst kontrahierender Logik im plausiblen alles oder nichts Kontext einer sich selbst demontierenden Legitimation. Was für ein wundervoll unverständlicher Dialektik-Code der sicherlich von den direkt Ge- oder Betroffenen problemlos dechiffriert  werden kann. Decodierung: Der weidwunde Patient Verbundabdichtung muss dringend  auf die ambulante Intensivstation.  Übrigens gibt es als weiteres überzeugendes Gegenargument zur inflationären Siliconschwemme inzwischen auch Kunststoff-Schwimmbecken z. B. aus duroplastischen Polyester oder GFK verstärktem thermoplastischen PVC mit ganzflächigen Mosaik-Auskleidungen, ohne dass hierbei die Flächenästhetik von elastomeren Silicon-Fugenkolorit optisch unnötig verhunzt werden.

Auch ich erlaube mir so einen monetären Luxus, nämlich bei Fugenproblemen in Schwimmbecken gänzlich auf Silicongrafiken als kaschierende Baupfuschhilfe zu verzichten. In der Regel handelt es sich hierbei, wie allgemein bekannt oder auch nicht: a) um gesondert mit Auftraggebern abrechenbare Bauleistungen und b) um Placeboplaste da die besagten Eck-Dehnfugen eh einen nicht erlaubten kraftschlüssigen Fliesenverbund aufweisen und c) die prognostizierte Ablösung von Keramikbelägen trotzdem nicht stattfindet .

Die Erklärungsversuche

Die Ursache von sich ablösenden keramischen o. ä. Schwimmbecken-Belägen im druckbelasteten Unterwasserbereich sind, sofern es diese tatsächlich gibt, aufgrund der Verfliesungs-Produktvielfalt und den unterschiedlichen Material-Verarbeitugsvorgaben sowie den jeweiligen individuellen örtlichen Gegebenheiten zweifelsohne hoch komplex. Daher kann man davon ausgehen, dass diese Materie entgegen langläufigem Zweckoptimismus im Gesamtkontext gesehen nicht allumfassend beherrschbar ist und sich folglich auch nicht bequem auf Beton-Schrumpfwissen reduzieren lässt. Wenn man dann Betonköpfe obendrein auch noch versucht, hypothetische Horrorzahlen über Schrumpfungen von ca. 0,5 bis 0,7 mm/m einfach wie flüssige Betonmische verzweifelt an die Wand zu nageln, ist nicht nur die bauphysikalische Sollbruchstelle erreicht, sondern bereits bei weiten überschritten. Bei Beton-Schwimmbecken mit 50 m Länge würden sich laut der umtriebenen Zahlenfresser demnach Beckenreduzierungen von 2,5 cm bis 3,5 cm ergeben. Sinnfrage: Ist das o. g. Zahlen-Monopolyspiel mit den unzähligen Unbekannte evtl. die plausible Erklärung für die unvermindert anhaltende Weltrekordschwemme im Schwimmsport? Mit Sicherheit nicht! Nach FINA - und DSV - Wettkampfbestimmungen § 136 darf nämlich bei nominalen Beckenlängen von 50 m und 25 m die offiziell beglaubigte Toleranz, man lese und staune, im Bereich von 0,30 m über und 0,80 m unter der Wasserfläche minus 0,00 Meter betragen. Nach der mathematischen Nullsummen-Relativitäts-Formel bedeutet diese:  O , X = nix !

Nach dem geforderten Reinheitsgebot soll  die von der Bauchemie behauptete Betonschrumpfung, wie zu hören, ein unberechenbarer 00-Zahlen-Code sein, für den es nicht einmal eine Abwrackprämie gibt. Dem Vernehmen nach kann die cleane Zwangsentsorgung der Zahlen-Kakofonie  daher als Bullshit problemlos mit Hilfe der folgenden Locations-Hygiene erfolgen: Servus, wisch & weg!

Die frohe WC-Botschaft: Nach dem Waterloo auf dem Klo, muss die internationale FINA – Federation ihr Regelwerk nicht mehr zur Rettung der deutschen Fliesenbeläge nach dem Credo: „Am Germanica (Un)Wesen soll die ganze Welt genesen“ ändern.

Die schlechte Botschaft aus der Toiletten-Bedürfnisanstalt öffentlichen Rechts: Kein Geschäft ohne Papierkram, denn der Stuhlgang mit dem druckvollen Remixe aus Glauben – Wagen – Wollen – Schweigen wird härter!

Die Verdeutlichung

Zur Verdeutlichung der prekären Verfliesungsproblematik seien stellvertretend nur einige wenige mit zu berücksichtige Verformungs-Parameter hinsichtlich der physikalischen Adhäsions- und Kohäsionsstrukturen, d. h. dem mechanischen Haftverbund von Unterwasser-Fliesenbelägen in Verbindung mit Dünnbettverlegung genannt: Rissbildungspotentiale, undefiniertes Unterwasser-Klebstoff Molekular-Strukturverhalten, überwässerter oder gestreckter  Flexmötel und Fugenmaterial o. ä., bauliche Dehn-, Zug- und Schubspannungen und Verfliesungs - und Verfugungs - Materialeigenspannungen (N/mm²) in Verbindung mit  Elastizitätsmodulen (N/mm²)  sowie Temperatur-Ausdehnungskoeffizient (Wärmedehnzahl in mm/mmK), Untergrund-,Verlege- und Materialeigentemperaturen, Beckenwasser-Betriebstemperaturen, Beckenwassereigenschaften z. B. Süßwasser, aggressives Meerwasser, Mineralwasser, Sole etc. und Haftungsprobleme aufgrund zu glatter Keramik-Rückseiten, zu geringer Untergrundhaftung, zu schmale Fugen usw.

Sinnfreie Frage: Wer von den instrumentalisierten Fugen-Triebtätern kennt tatsächlich die Risiken von zu schmalen „Schattenfugen“ und die Nebenwirkungen hochfester, teilweise mit Wasserglas als Bindemittel er- bzw. getränkten Fugen, versehenen mit den Attributen Wasserdicht und  Fliesenglasur-Materialhärte? Härtefall-Diagnose?

Bau-Hinweis: Eine nach wie vor völlig ungelöste Praxisfrage eines renommierten Schwimmbad-Architekten: Wie sollen korrekte Bauleiter, pflichtbewusste Architekten und verantwortungsvolle Handwerker ohne blindes Vertrauen in die von den Verfliesungs- Produktmanufakturen empfohlenen  Materialien und deren Langzeiteignung vor Ort mit sich ständig ändernden Applikationen unter vertragsrechtlichen Aspekten  überprüfen z. B. Produktmatrix, Kunststoffmixturen, Materialcocktails usw.? Da die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt, bleibt nur der Glaube an die Unwissenheit, dass nämlich bei vorschriftsmäßig ausgehärtetem WU-Beton, geeigneter Materialwahl und fachgerechter Fliesenverlegung negative Materialspannungen bei Fliesenbelägen aufgrund von entsprechenden positiv wirkenden Elastisitäts-Koeffizienten beispielsweise beim Fugenmaterial, in der Regel nichts zu befürchten ist.

Idealvorstellung: Der Fliesenbelag sollte in Schwimmbecken entspannt schwimmen damit Branche problemlos baden kann!

Die Erkenntnis

Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse sollte man daher das gepredigte Pontifikat: „Glauben und glauben lassen“ einfach als unerlaubten Ablasshandel gegenüber der nunmehr hoffentlich erleuchteten Bäderbranche  betrachten. Nicht mehr und nicht weniger. Oder soll hier evtl. expressis verbis ein ketzerischer Verdacht gegenüber eines  erkannten oder bereits länger bekannten Unterwasser-Verfliesungs-Materialproblems wie z. B. mittel- bzw. langfristiger Verlust der Klebstoff-Haftzugfestigkeit o. ä. Grenzflächen-Klebstofferosionen aufgrund genmanipulierter Polymer-Erbsubstanzen auf Kosten andere saniert werden? Sollen hier wieder einmal, unter Ausschluss der Öffentlichkeit versteht sich, ein Problem auf dem Scheiterhaufen der der Erkenntnis oder dem gescheiterten Haufen der Verdammnis schadenbegrenzend durch zeitliches bzw. heidnisches Aussitzen oder christliches Ausschwitzen gelöst werden? Amen oder Erbarmen?

Für verantwortungsvolle Planer und seriöse Bauunternehmer stellt sich angesichts der ständigen Zwangsbeglückungen die alles entscheidende Grundsatzfrage, wer kann tatsächlich reinen Gewissens das bauvertragliche Gewährleistungs- bzw. Haftungsrisiko bei einer Realisierung  aufgrund von Produkthersteller-Empfehlungen übernehmen, wenn er die Eventual-Risiken über unkontrollierbare Kettenreaktionen überhaupt nicht kennt respektive gar nicht kennen kann? Diese allgemeine Frage richtet sich insbesondere an die Industrie, deren kleingedruckte Verarbeitungsempfehlungen sich bei lupenreiner Vergrößerung aufgrund der verklausulierten Verantwortungsdelegierung wie ein funktionales  Eingeständnis liest. Originaltext: „Aussagen sind nur nach schriftlicher Bestätigung der Hauptzentrale verbindlich,die volle Eigenverantwortung trägt der Verarbeiter, ggf. hat nämlich der Handwerker die Produkte für den Anwendungsfall zu prüfen, Gewährleistung wird nur für die genannten Eigenschaften übernommen“. Das ist der juristische fatale Unterschied zwischen Kaufrecht und Baurecht mit den vielen Wahrheiten zwischen Glauben, Wissen, Halb- und Unwissen. Halleluja!

ZDB Fliesenmerkblatt: Schwach- oder Unsinn?

Wohin die Bäder-Erkenntnis: „Theoretisch verkopfte Regellust schafft in der Praxis Planungs- und Ausführungsfrust!“ führt, verdeutlicht u. a. sehr eindrucksvoll das aktuelle ZDB Fliesenmerkblatt: „Hinweise für Planung und Ausführung keramischer Beläge im Schwimmbadbau“. In der Ziffer 6.3 „Durchdringungen – Einbauteile“ werden, auch dank meiner Intervention, für das fachgerechte Eindichten von Verbundabdichtungen bei Schwimmbecken-Einbauteilen Los- und Festflansche, als sogenannte Pressflansch-Verbindungen, gefordert. Nur dann beginnt der funktionstechnisch nicht ganz dichte Sinnlosigkeit mit der wörtlich zitierten Ergänzungsforderung: „Flanschbreiten von mind. 5 cm sind vorzusehen“. Da sämtliche handelsüblichen Flanschbreiten bei Schwimmbad-Einbauteilen für Schwimmbadfolien respektive Verbundabdichtungen lediglich 2 bis 3 cm betragen und sich dieses Stichmaß bei fachgerechtem Einbau seit Jahrzehnten in der Praxis hervorragend und problemlos bewährt hat, stellt sich die evtl. nicht wasserdichte Sinnfrage nach „Dichtung & Wahrheit?“

Zum Glück sind derartige kopflastige Aussagen in Merkblättern nicht allgemein anerkannte Regel der Technik (aaRdT). Sehr geehrte Herren Merk- sorry Hochwürden, sind Sie sich eigentlich über derartige kostentreibenden Schreibtisch- Sonderkonstruktion-Forderungen und den obendrein damit evtl. verbundenen bauvertragsrechtlichen juristischen Folgen z. B. bei sinnvoll und fachgerechten Abweichungen vom o. g. theoretischen Unsinn tatsächlich nicht bewusst. Derartige Verantwortung delegierende Aussagen sind doch nur möglich, wenn die Verfasser derartiger Pamphlete, wie bereits erwähnt, hierfür keine Verantwortung übernehmen müssen.

Merke: Planer und Handwerker sind als letztes Glied der Verantwortungs-Kette stets die Loser.

Wie groß die funktionstechnische Überforderung des Fliesenmerkblattes scheinbar ist, beweist die Bauwerks-Abdichtungs-Norm DIN 18195. Sie nennt nämlich korrekt ohne und so wie technisch auch notwendig, weitergehende konkrete Konstruktions-Forderungen z. B. Materialdicken, Schraub-Bolzen-Gewindedurchmesser, untereinander einzuhaltenden Abstände, Drehmoment-Anzugskräfte etc. Den Merkblattnern ist angesichts des gehüteten Luxusgeheimnis, fremde Hilfe von kompetenten Fachleuten einfach zu ignoriert offensichtlich entgangen, dass dieses hervorragend die investigative Möglichkeit der augenzwinkernden Kommentierung bietet. Auf wessen Kosten wohl? Bingo und Danke!

Die Versöhnung

Damit nicht der falsche Eindruck eines vordergründigen Interessenkonfliktes oder einer generellen Produkt-Verteufelung mit weit geöffnetem Tor zur Schwimmbad-Hölle entsteht, soll abschließend zum o. g. Thema der Fairnesshalber und mit gebührenden Branchenrespekt  folgendes nicht unerwähnt bleiben: Wer mit seinem richtig eingestellten Navi in der Bäderbranche unvoreingenommen über oder unter Wasser ortet, stellt selbstverständlich sehr schnell recherchierend fest, dass es dort zweifelsohne exzellente Fachkompetenz gibt von der man durchaus partizipieren kann. Darüber hinaus biete die seriöse Industrie  funktionierende und in der Praxis sowohl bewerte Verbundabdichtungs-Verfahren als auch erprobte Bahnen-Abdichtungssysteme mit runderneuerten abP- Prüfzeichen, die nicht automatisch auf Recyclingbörsen als Bauabfall oder Verfliesungsschrott gehandelt werden. Bisweilen kann man sich allerdings nicht des Eindruckes erwehren, dass die Bauchemie sehr viele Lösungen und Heilmittel mit vielversprechenden Beipackzetteln für alle möglichen Baukrankheiten hat, die es, man prüfe und staune, derzeit überhaupt noch nicht gibt. Im gleichen Atemzug stellt man sich die Sinnfrage, warum es immer wieder einige Produkthersteller gibt die im Baudschungel hausgemachter Probleme verzweifelt herumirren? Ist der Durchblick schon so eingefahren, das die Augen bereits Spurrillen aufweisen? Drum sei`s, der Ingenör hat`s schwör!.

Nach der branchenloyalen Charmeoffensive und dem kiloweisen Verzehr von Kreide ist nun hoffentlich wieder alles Gut! Oder ist im Sinne von weniger Selbstverwirklichung und mehr Verantwortlichkeit evtl. gute Besserung angesagt? Ein Narr ist, der da hinterfragt!

Zu guter Letzt ein aktualisiertes Kultur pur Brecht-Zitat in drei Akten: Die Zeit ist um,Vorhang zu und alle Fragen offen! Adieu, gleiche Welle - gleiche Stelle, bis zur nächsten Opus-Vorführung, je nach persönlicher Betroffenheit,  als poetisches Drama, lyrische Tragödie oder seichte Komödie als Realsatire im Pool der Erkenntnis. Klappe zu und Vorhang!

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Duschbad Fliesen-Pfusch

(kein Heller für die Batzen)

Bauherrn mit Heller-Batzen beschwatzen

Exhibitionistisches Future-Fliesen-Design oder nicht sein?

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Schwimmbecken Planungs- und Ausführungsmängel

mit Natur-Schieferwandbelag bis zum Beckenboden

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Undichtes WU-Beton Schwimmbecken

Undichter Arbeitsfugen-Bereich

(Beckenwand - Beckenboden)

Undichtigkeiten im Schwimmbecken-Umgang

aufgrund mangelhafter Überlaufrinnen-Konstruktion

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Gutachterliche Schwimmbecken-Mängelüberprüfung

in vier Phasen

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Attraktives Naturstein-Schwimmbeckenunikat

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Sichtbeton-Schwimmbecken mit Überlaufrinnen-Design


Firma AQUANALIS (http://www.aquanalis.de/)

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Irreparable Schadens-Chronologie im gefliestem WU-Beton-Schwimmerbecken mit falsch geplanten und ausgeführten Verfliesungsaufbau:

WU-Beton mit korrodierten Bewehrungsstahl, falsch angeordnete und durchfeuchtete Verbundabdichtung, ca. 3 cm total durchfeuchteter bewährter Mörtel mit mangelhaften Verbund, nicht fachgerecht eingedichtete Beckeneinbauteile und Spaltplattenbelag mit nicht vorgeschriebener Haftzug-Festigkeit

Hinweis: Der Ausgleichsmörtel muss sich bei o.g. Fliesenaufbau geschützt hinter der fachgerecht wasserundurchlässigen Verbundabdichtung befinden und nicht davor.

Sie können sich auch bei youtube die gesamten Sanierungsarbeiten ansehen:

https://www.youtube.com/watch?v=BABjZ16pc2c

Sie können sich auch bei youtube die gesamte Bausanierung ansehen:

https://www.youtube.com/watch?v=BABjZ16pc2c

Irreparable Schadenschronologie mit Schwimmbecken-Unterwasse-Anstrich-Abdichtung

Vorsicht für Schwimmbecken gibt es keine druckwasserhaltige Farbanstrich-Abdichtung

 

Impresario: www.Christoph-Saunus.de

 

Stand: Juli 2017