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Willkommen im Reich der unbegrenzten Filterfreiheit

BEREITS SEIT JAHRZEHNTEN BEMÜHT SICH DIE VERANTWORTUNGSBEWUSSTE BÄDERBRANCHE ERFOLGREICH IHRE KOMPLIZIERTE UND ZUGLEICH KOMPLEXE ANLAGENTECHNIK IM VOLKSWIRTSCHAFTLICHEN SOWIE UMWELTSCHONENDEN KONTEXT FACHKOMPETENT ZU OPTIMIEREN, ZU RENOVIEREN, ZU SANIEREN ETC.

Neben den ehrgeizigen Bemühungen im Technologiezentrum Schwimmbad, sich von dem zu Unrecht umhergeisternden Negativimage - Schwimmbäder seien angeblich Energiefresser oder gar Energieschleudern - freizuschwimmen, erhöht sich obendrein auch noch der technologische Erfolgsdruck aufgrund der hoch aktuellen Klima-Diskussion. Gleichzeitig fordern Regierungen mit gemeinhin gültigen Regelwerken die vorhandenen Energieressourcen im Sinne des Umweltschutzes noch optimaler zu nutzen und damit gleichzeitig auch effizienter zu schonen. Stichworte: EU-Gebäude-Richtlinie (2002/91/EG), Energieeinsparungsverordnung (En EV 2007), DIN V 18599 (Berechnungsgrundlage von Energieverlusten), Gebäudeenergieausweis (§16 EnEV mit 10 Jahren Gültigkeit)usw. (Stand August 2007). Auch wenn inzwischen die Zukunft die Vergangenheit eingeholt hat, scheint es in der erzkonservativen Filterzunft, als ob bei klassischen Schwimmbadfiltern die Zeit des funktionstechnischen Wertewandels auf dem innovativen Weg zwischen Prinzip und prinzipiell stehen geblieben ist. Als wichtiger Teil eines komplexen Ganzen macht es daher durchaus Sinn, den Zustand im Jetzt sowie die Möglichkeiten nachhaltiger Gebrauchswertsteigerungen für die Zukunft einmal unterfunktionstechnischen und volkswirtschaftlichen Aspekten kritisch herauszufiltern. Denn das intime Filterinnenleben ist nun einmal die dominanteste und zugleich technisch sensibelste Anlagenkomponente zur Sicherstellung einer normkonformen Schwimmbad-Wasserqualität.

Ursache und Wirkung: Avanti Dilettanti.

Filter-Ablauftrichter sind als hydraulischer Kristallisationspunkt bekanntermaßen die entscheidende Konstante für eine fachgerechte Beckenwasseraufbereitung. Trotzdem wird diese äußerst wichtige Tatsache nach wie vor in der Bäderbranche weitestgehend unterschätzt. Oder, wie einige Filterexperten zu Recht kritisieren, aus fachtechnischer Unkenntnis oder gar aus technischem Vorsatz einfach ignoriert. Spätestens dann, wenn es massive Problemen mit der Beckenwasseraufbereitung gibt, wird die technische Offenbarung an der spannungsgeladenen Wasserscheide zwischen Theorie und Praxis plötzlich für beseelte Laienprediger, zu Glühwürmchen verblassende Lichtgestalten oder ähnliche unterbelichtete Autisten aus allen erdenklichen Glaubensrichtungen hoch aktuell. Hierbei lautet  die missionarische Rampenlicht-Botschaft der göttlichen Bädertaskforce auf dem erbarmungslosen Schlachtfeld der Moral im Gestus der nach oben offenen Leidensskala: Lobet den Herren, sofern ihr in fürchtet! Bei der anschließenden gnadenlosen Pirsch nach technischen Sündern schlägt für die sendungsbewussten Heilsbringer oder - wohl treffender — scheinheiligen Herren Merkwürden von eigenen Gnaden die Stunde der Erleuchtung, um aller Orten ehrfurchtsvoll vor sich selbst auf die Knie zu fallen. Statt demütigendes Halleluja gnadenloses Halali mit anschließender Himmelfahrt. Gotteserbärmlicher geht es nicht.

Zum Schiessen.

Nach der irdischen Binsenweisheit vom begrenzten Verstand und der grenzenlosen Dummheit wird von diesen umtriebenen Büchsenspannern, statt mal den Blaumann anzuziehen, im folkloristischen Trachtenloden frei nach dem Jagd-urinstinkt „Suchen, finden und vernichten" auf alles gefeuert, was den fachtechnischen Bonsai- Wissenshorizont der skrupellos am Schwimmbeckenrand herumwildernden Ballermänner übersteigt. Erst jagen, dann tragen, anschließend kreuzigen. Gott behüte und nach der keulenden Monster-Show wird als Platzhirsch Fronten wechselnd die Flinte kurzerhand ins Korn geschmissen, um mit unverschämter Selbstverständlichkeit den Friedensnobelpreis zu verlangen. Alles Ballaballa oder was? Mitnichten. Finaler Fangschuss mit anschließender sakraler Kruzifix-Betroffenheit in entspannter Pool-Position zur Steigerung des Egomarketing! Oder sich klammheimlich abzeichnende Halbgötterdämmerung am sich unentrinnbar verdunkelnden Bäderhorizont? Heiliges Blechle, was für ein überflüssiges Sperrmüll- Ambiente. Jeder weiß doch schließlich, Gott sei's geklagt, dass nirgends so viel gelogen wird wie bei der Jagd, während der Beerdigungen und vorm Jüngsten Gericht  beziehungsweise Gerücht. Apropos Jagen: Dank ihres ganz speziellen Sinnesorganes können begnadete Hygieniker, ausgestattet mit einem dritten Auge, nämlich dem des Profits, im Zoom-Rausch eine einzige Legionelle auf hundert Meter in flagranti erkennen! Dazu die schlechte Nachricht: Der normalsterbliche Technofreak ist zwar nicht realitätsblind, aber dennoch ist ihm die Sichtweise für solche metaphysische Legionellenmagie leider versperrt. Folglich hört er von den Wichtigtuern auch nur ihre akustische Selbstwahrnehmung: „Kuckma kuckma kuckma - jetzt ist sie weg." Danach Totenstille, die Metamorphose ist vorbei! Dazu die gute Nachricht. Es ist alles nur geflunkert, drum wollenwirmalnichtsosein! Denn Übertreibung aus Prinzip ist Glaubenssache und folglich keine Todsünde. Wie der bekanntermaßen lesefreundlich veredelte Beitrag eindrucksvoll dokumentiert, ist nämlich das fatale Phänomen des Realitätsverlustes in der Psychologie als „Loss Aversion" bezeichnet, bedauerlicherweise bisweilen auch bei einigen ständig philosophierenden Frustverstärkern im Schwimmbad-Business zu beobachten. Daher die Bitte, vor dem Weiterlesen die Risiken und Nebenwirkungen im folgenden Beitrags-Beipackzettel als antidepressives Frühwarnsystem zu verstehen: Filterablauftrichter haben nämlich weder die Funktion des legendären Nürnberger Trichters noch ist das, was hinten, pardon, unten rauskommt zwangsläufig auch immer der Weisheit letzter Schluss. Trotzdem, oder gerade deswegen, lohnt sich der Kraft- und Zeitaufwand, um schwindelfrei mittels Stehleiter den rostigen Filterdeckel für die atemberaubende Tour d' Horizon in die faszinierende Unterwasserwunderwelt zu entfern, um nach dem berauschenden Erlebnistrip im maritimen Antistressraum völlig entspannt im gewonnenen Erkenntnisglück zu baden.

Bitte Abtauchen in die faszinierende Filter-Water World.

Taucht man als interessierter Waterman einmal mit technischem Tiefgang in das feuchte Labyrinth eines Schwimmbadfilters, definiert sich die gewonnene Unterwassererfahrung relativ einfach mit folgenden drei normkonformen Funktionskriterien:

1. Hygienezertifizierunqen: Alle mit dem Beckenwasser in direktem Kontakt stehenden Schwimmbad- Filtermaterialien müssen zwecks Hygienesicherheit gemäß der Bäder-Norm DIN 19643 und Filter-Norm DIN 19605 sowohl den KSW-Empfehlungen des Bundesgesundheitsamtes als auch dem DVGW-Arbeitsblatt W 270 entsprechen.

Zeitenwende: Ist dieses nicht der Fall, das heißt, wenn die Werkstoffbestimmung der Beckenwasser- Verpackungseinheiten nicht den oben genannten Forderungen entspricht, bzw. das Schwimmbad Lustelement „Beckenwasser" nicht rundum hygienisch sicher verpackt wurde, gibt es bei Hygieneproblemen richtig Branchenstress. Denn dann tragen nämlich automatisch Planer (§15 HOAI) und Anlagenbauer (VOB und BGB) bzw. Filterhersteller (Produkthaftungsgesetz - Kaufrecht) in der Regel die tonnenschwere Bürde der Produkt- und/oder Funktionsbeweislast, Stichwort Legionellen-Börsenboom. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn die DIN 19643/19605 definitiv Bauvertragsbestandteil ist. Dieses kann im Verdachtsfall so weit gehen, dass der joviale Amtsarzt ein verdächtiges Schwimmbad als Wasserschutzgebiet erklärt und anschließend einen offiziellen Legionellen-Check-up mit Legio- Galgenfrist für die Filter und das Leitungssystem bestimmt, damit vom Lebensmittel „Wasser" keine Gefahr ausgeht (juristisch gesehen). Im Worst Case schaut der Anlagenbetreiber nach der Keim- Razzia finanziell in die Röhre. Er muss nämlich zwecks Klärung der Legionellen-Invasion kostenaufwendige Hygiene-Leibwächter beauftragen. Werden diese durch sämtliche Leitungen tourenden Röhrlies nach den Strategieplänen A, B, C, usw. endlich fündig, hat er für deren Liquidierung zu sorgen. Dieses ultimative Hausverbot gilt selbstverständlich für die Legionellen- Schmarotzer und nicht etwa für die Suizid(domp)teure.

Legionellen-Unzucht.

Damit kein falscher Eindruck entsteht: Es ist zweifelsohne ein bedeutender Verdienst im unendlichen Mikrokosmos nicht nur einen Jahrhundertkeim dingfest gemacht zu haben, sondern dadurch auch die Pionierleistung vollbracht zu haben, die Gesundheitsbedrohung richtig diagnostiziert zu haben, um entsprechende Sanktionsmöglichkeiten zu entwickeln. Auch die Wertschätzung, deren Ratio ist inzwischen unauslöschbar in die Bewusstseins-Festplatte der Branche eingebrannt. Trotzdem sei die Frage erlaubt, ob der einstige Meilenstein nicht allmählich zum Stolperstein wird oder sich gar zum Stein des Anstoßes entwickelt. Dass fast sämtliche Fachzeitschriften nach wie vor beim Auftauchen einer mordsfidelen Legionelle immer noch hektisch aufgeregt sofort ihre Titelseite für eine angeblich brandheiße Story räumen, hat de facto in der Wasserzunft auch weiterhin, ob berechtigt oder nicht, dominante Symbolkraft. Nicht selten hört man inzwischen allerdings auf hygienisch aufgeblasenen Fachsymposien, mit viel Platz für heiße Luft, als Motivationskiller von kopflastigen Vortragstouristen bestenfalls gebetsmühlenartige Rhetorik par exellence, ansonsten im akademischen Schutzraum nur inhaltsleeres Recycling für erwartungsvolle Pilger, (ehr)furchtvoll in einer virtuellen Welt dramatisiert. Und dabei wird die Legionelle von vergeistigten Primaten als mahnendes Statussymbol bis zum letzten Reihenhaus mit repräsentativem Wellness-Wohlstandstümpel durchgereicht. Wasser bedeutet schließlich Leben im Diesseits und Jenseits. Auf dieser personifizierten Lifestyle-Plattform vom Glauben zum Wissen, bei dem unaufhörlich die Statistik wie eine Zeitbombe tickt, outen sich dann chamäleonhaft legionellenschwangere Mikro-Logen zu maßlos sich selbst überschätzenden Techno-Logen, um anschließend als multifunktionale Idio-Logen (Betonung liegt auf den letzten Silben) nolen volens aus der Sicht frei herumlaufender Legio-Logen praxiserfahrene Anlagenbauer auf rivalisierend fragile Weise als vertrottelte Rohrputz-Deppen plattzumachen. Derartige partnerschaftliche Wertschätzung nennt man wohl kreativ-naiv biografische Kettenreaktion nach dem Mur'schen Gesetz. Alles logo? Nach über zehn Jahren Legionellen-Nomenklatura stellt sich angesichts der augenzwinkernd beschriebenen Technical Correctness anschließend zu recht die ernste Sinnfrage: Was ist denn nun schlussendlich aus dem hypokratischen Ethos und dem Gesamtökosystem in puncto administrativer Gesundheitsvorsorge, Lebenssicherheit, Gefahrenabwehr, Bürokratismus, Kostenentwicklung etc. substanziell bzw. faktisch tatsächlich geworden? Bitte nicht schon wieder diese klampfenden und krampfenden Jammerharfen-Rechtfertigungen beim Tanz ums goldene Kalb. Ja, es ist richtig, auch im Big Business gilt bei Insider-Verdacht zunächst die Unschuldsvermutung. Aber...

Die Legionellen-Rebellen grüssen aus dem Glashaus.

Inzwischen ist die Legionelle als Hygiene-Trendsetter nicht nur das adaptierte Wappentier der Schwimmbadbrache, sondern die Legionellose gilt, dank einer bisweilen prophetisch mutmaßenden Gesundheitsbevormundung durch die hoch sensible Mikrobenzunft, bereits als genmanipuliertes Aids der Bädertechnik. Angesichts der apokalyptischen Bedrohung für die Ewigkeit und dem zugleich zeitlosen Fluch des Molochs Trink- und Badewasser überlegen die deprimierten Ingenieure der stöhnenden Branche zurzeit aufgrund des Legionellen-Allzeittiefs, ob sie nur noch standesgemäß schwarz tragen sollen. Die Folge: Atemberaubende Fünf-Sterne-Legionellen-Prostitution, und schon badet die omnipotente Bäderbranche angesichts des dubiosen Escort-Sexes im Reich der Mikroorga(ni)smen bereits als virusinfizierter Hype-Erreger im eigenen Angstschweiß. Wenn so ein mentaler Hormonstau mit impliziertem Todeskuss im intellektuellen Mikroeros nicht an obszöne Hygiene-Örnanie grenzt, können demnächst die potenziellen Badegäste fit im Schritt lustwandelnd übers Schwimmbadwasser gehen, währenddessen sich die Legionellen im hoch gechlorten Beckenwasser poolwohl fühlen. Dazu passend als hygienischer Augenöffner der folgende Extrakt aus den Annalen eines dozierenden Legionellen-Vandalen: Legionellen (humanpathologische Signal- bzw. Lei(d)tkeime) sind völlig normale ubiquitäre, allgegenwärtig im Naturwasser umhervagabundierende Umweltkeime, von deren natürlichem Habitat keine Gesundheitsgefahr ausgeht. Toll! In Wassersystemen und Anlagenkomponenten imprägnierte Biofilmgebilde sind zunächst ein ästhetisches Phänomen. Immer noch toll! Diese organisch wuchernde Natur-pur-Fruchtblasen bzw. Rohrthrombosen dienen als modrig schleimiger Mikrokosmos den gefräßigen „Haustieren" einerseits, als tarnender Schutzlebensraum und andererseits als willkommene ökologische Nische bzw. als  kulinarisches Stoffwechsel- Basislager mit Vollpension. Na und? Im verseuchten Hygienegetto eingesiedelte Bakterien der pathogenen Spezies Legionella pneumophila betreiben, je nach selbst isolierendem Vegetationsmuster, mittels monochromen Vermehrungsfaktors Amöben (Protozonen), im symbiotischen Wechselspiel naturgemäß parasitären Commensalismus. Wie bitte? Evtl.  Gesundheitsrisiken aufgrund des gesundheitsspezifischen Nomadentriebes mit dem sich selbst speisenden Kannibalismus im Reich der Mikroorganismen sind schlimmstenfalls durch definierte Totalkonstruktion des Virus-Tatortes bzw. kontaminierten Anlagensystems nachhaltig zu eliminieren. Unglaublich! Legiofeeling satt und nach der Nouvelle Cuisine gibt's als Dessert von den Fundis domestizierenden Legionellen-Crash-Schnellkurs mit anschließendem würdevollen Beichtstuhlgespräch ä la Hygiene- Setkarte zwecks lebenslanger Untersuchungshaft mit anschließendem Guillotinebesuch für heimtückische Mikroerreger. Der Sarkophag ist geöffnet, die Allzweckwunderwaffe der Legionellen- Veteranen ist entsichert im Anschlag, die Mission kann beginnen!

Klo Vadis?

So ein unbändiger Aufklärungsdrang mit Furcht erregenden Absonderungen erinnert zwangsläufig an die Folterszene einer ständig besetzten Toilette (Rest Room), in der ein brachialer Klo-Killer mit drangvoller Sendungshygiene vergeblich versucht, einen nicht enden wollenden schmierigen Kakophonieausfluss, im Sinne von Servus wisch und weg, Schaden begrenzend ins Klärwerk zwangszuentsorgen. Wegen der penetranten Eaude- Toilette-Geruchsbelästigung mit automatisch implantierter Legionellen-Inhalationsgefahr darf der stille Brüter nach der hoch emotionalen Drangphase im stink-normalen Herrenklo nicht vergessen, das Fenster in der konspirativen Lokalisation zwecks nachhaltiger Raum-Aerolisierung weit zu öffnen. Und nun erstmal tief durchzuatmen, denn es kommt noch dicker. Wow! Für einige chronische Panikmacher, oder wohl treffender, hemmungslose Klugscheißer mit intelektuellem Darmverschluss bzw. mit mehr Hintern als Verstand geht es nämlich um mehr als das Leben. Ein schwadronierender Branchenprolo bringt die tragikomische Latrinenbotschaft der After-Show im stillen Örtchen mit erigiertem Mittelfinger auf den Punkt: Der Stuhlgang wird härter, nicht nur für unter Genie- Artenschutz stehende und zugleich wehende Weißkittel. Wenn es da nicht für die allgegenwärtigen Schutzengel die lukrative Legionellen- Kopfpauschale als prosperierenden Rettungsring gäbe, um sich als Trockenschwimmer über Wasser zu halten, müsste man die vielseitigen Horror-Charaktereigenschaften dieser Urviecher als ergiebige Wertschöpfungsquelle mehrwertsteigernd klonen. Schließlich verdienen die angsttreibenden Profiteure als besitzstandswahrende Bodygards in Sachen Hygiene-Mobbing mit dem nervenden Clean-(Kot)Code ihrtäglich Brot. In der Wissenschaft als typischer Dreiphasen-Schweinezyklus bekannt und im querulanten Bäder-Feuilleton als Hygiene-Fußtritt, Tschuldigung, Fußabdruck spöttisch  konkretisiert: Panikmache - Problemlösung - Abzocke. Anschießend mutiert die fröhliche Legionellen-Party der Hygiene- Traumtänzer zum Totentanz, und die quietschfidelen Mikroben laichen unbeirrt im Schwimmbadatoll munter weiter. Was sagt das dröge Nordlicht von der Waterkant immer mit wasserfestem Friesennerz am Wind und ständig Druckerschwärze an den Fingern zu so viel Gedöns? So'n Bullshit, doch wat mut dat mut! Merke: Hygiene ist nicht alles, aber ohne Hygiene ist alles nichts, wobei dieses selbstverständlich auch für die Technik gilt, auch wenn erstere Disziplin Priorität hat.

2. Filtermaterial: In einem 1,70 Meter oder 2 Meter hohen zylindrischen Filtermantel befindet sich das mindestens 1,20 Meter hohe Ein- oder Mehrschichtfiltermaterial entweder mit oder ohne zusätzliche Stützschichten. Direkt darüber befindet sich ein hydraulischer Aktionsfreiraum von ca. 50 Zentimeter Höhe bis zum Überlauftrichter. Zum Filtermaterial selbst ist anzumerken, dass die im Normteil 2 der DIN 19643 genannten Mehrschicht- Filtermaterialien nicht etwa dafür gedacht sind, gebundenes Chlor und/oder Trihalogenmethan (Chloroform) nachhaltig aus dem Beckenwasser zu fischen. Hierzu verweist die oben genannte DIN auf die Option des Aktivkohleeinsatzes. Gemäß Normteil 5 befindet sich die hochsensible Aktivkornkohle dann allerdings in einem separaten so genannten Sorptionsfilter, in Fließrichtung hinter Einschicht-Hauptfiltern. So ist die Aktivkornkohle mit ca. 1.000 Quadratmeter hochwirksamer Materialoberfläche pro gr. Eigengewicht in einem so genannten chemisch physikalischen Durchlauferhitzer einerseits vor den diversen Belastungsstoffen im Rohwasser geschützt und andererseits werden die schädlichen Belastungsstoffe im übertragenen Sinne mit der gebunkerten Kohle einfach  verbrannt. (Weitere Infos hierzu siehe Fachbuch „Schwimmbäder Planung - Ausführung - Betrieb", Krammer-Verlag Düsseldorf vom Verfasser dieses Beitrages.) Hinweis: Entsprechen das Filtermaterial und/oder die Korngruppen sowie die Schichthöhen nicht der DIN 19643, steht der Anlagenbauer bei Filterproblemen erneut in der Beweispflicht bzw. vertragsrechtlichen Schusslinie. Obwohl die oben genannte Bäder-Norm keine Stützschichten zwingend fordert, sollte man diese, nicht zuletzt aufgrund von einschlägigen positiven Praxiserfahrungen, generell vorsehen, gegebenenfalls auf Kosten der oben genannten Freiraumhöhe.

3. Düsenboden: Im Filtersouterrain befindet sich der hoffentlich fachgerecht konstruierte Filterdüsenboden. Er dient nämlich einerseits als statische Auflage für das Filtermaterial und andererseits zur gleichmäßigen Wasserverteilung bzw. hydraulisch definierten Wasserdurchströmung des Filtermaterials. Ist eine zusätzliche Luft Hartmut Mayer aus Renningen trauerte dem April nach, der an einigen Tagen mit hochsommerlichen Temperaturen geglänzt hatte. Er erklärte gegenüber der Stuttgarter Zeitung: „So schnell konnten wir das Bad aber nicht öffnen. Wegen der nötigen Heizdauer haben wir die Becken erst im Mai freigeben können. Denn nachts wurde es sehr kalt. Wir dürfen beim Heizen die Wirtschaftlichkeit nicht außer Acht lassen." Anfang Juli war in der Zeitung „Die Zeit" ein Spruch des Dichters Heinrich Heine - der von Berufs wegen für die bittersüßen Erkenntnisse zuständig war - zu lesen. Das Zitat stammt aus Heines Werk „Reisebilder. Italien. Reise von München nach Genua". Es lautet: „Unser Sommer ist nur ein grün angestrichener Winter. Sogar die Sonne muss bei uns eine Jacke von Flanell tragen, wenn sie sich nicht erkälten will." Aber auch der Musiktitel „Wann wird's mal wieder richtig Sommer?" kommt einem unwillkürlich in den Sinn. Hier der Text: „Wir brauchten früher keine große Reise. Wir wurden braun auf Borkum und auf Sylt. Doch heute sind die Braunen nur noch Weiße. Denn hier wird man ja doch nur tiefgekühlt. Ja - früher gab's noch hitzefrei. Da war das Freibad auf im Mai. Ich saß bis in die Nacht vor unserem Haus. Da hatten wir noch Sonnenbrand. Und Riesenquallen an dem Strand und Eis - und jeder Schutzmann zog die Jacke aus. Wann wird's mal wieder richtig Sommer? Ein Sommer wie er früher einmal war? Ja - mit Sonnenschein von Juni bis September. Und nicht so nass und so sibirisch wie im letzten Jahr. Und was wir da für Hitzewellen hatten - Pulloverfabrikanten gingen ein. Da gab es bis zu 40 Grad im Schatten. Wir mussten mit dem Wasser sparsam sein. Die Sonne knallte ins Gesicht. Da brauchte man die Sauna nicht. Ein Schaf war damals froh, wenn man es schor. Es war hier wie in Afrika. Wer durfte, machte FKK. Doch heut, heut summen alle Mücken laut im Chor: .Wann wird's mal wieder richtig Sommer...' Der Winter war der Reinfall des Jahrhunderts. Nur Über tausend Meter gab es Schnee. Mein Milchmann sagt: Dies Klima hier, wen wundert's. Denn schuld daran ist nur die SPD.  Ich find das geht ein bisschen weit. Doch bald ist wieder Urlaubszeit. Und wer von uns denkt da nicht dauernd dran. Trotz allem glaub' ich unbeirrt, dass unser Wetter besser wird. Nur wann, und diese Frage geht uns alle an. Wann wird's mal wieder richtig Sommer..." Sollten sich die Sommer künftig öfter in dieser Form darstellen, wird das wohl das Aus für viele Freibäder bedeuten. Es sollte schnellstens über Möglichkeiten nachgedacht werden, wie man die Saison flexibler gestalten und die Freibad-Angebote wetterunabhängiger machen kann. Es sind nicht nur neue Ideen gefordert, sondern vor allem Macher, die sie umsetzen („Unternehmer, nicht Unterlasser"). Benötigt werden aber auch die finanziellen Mittel zur Realisierung. spülung vorgesehen, sorgt der Düsenboden selbstverständlich auch hierfür eine gleichmäßige flächendeckende Luftverteilung, um einen aerodynamisch reinigenden Reibungseffekt innerhalb des Filtermaterials sicherzustellen.

Die DIN 19643 fordert mindestens 60 Filterdüsen pro Quadratmeter. Wenn dann, wie kürzlich zu lesen, Sicherheitsfanatiker ultimativ 80 Düsen und mehr als Hosenträger zum Gürtel fordern und hierbei die Realisierungsmöglichkeiten aus Unkenntnis einfach ignorieren, ist das ein Beweis dafür, dass schlicht und ergreifend beim Homotechnikus die Düse, sprich Panzersicherung durchgeknallt ist. Denn die Düsenanzahl ist nicht Filtermittelpunkt, sondern Mittel. Punkt. Anmerkungen: Stimmt nämlich die Statik der Düsenbodenkonstruktion nicht, führt dieses zu den hinlänglich bekannten folgenschweren Düsenboden- Durchbrüchen in Schwimmbadfiltern. Bei nicht fachgerechten AbStützungen von Düsenböden, wie etwa in Form von gerundeten Halbschalen oder ähnlichen großflächigen Tragekonstruktionen, besteht außerdem die latente Gefahr von Hygieneproblemen unterhalb des Düsenbodens. Erschwerend kommt dann noch hinzu, dass man aufgrund fehlender Zugänglichkeit unter dem Nähr-, pardon Düsenboden weder eine optische Kontrollmöglichkeit hat, noch eine gezielte mechanische Reinigung bzw. hygienisch effiziente Desinfektion durchführen kann. Von der ebenfalls nicht vorhandenen Möglichkeit eine eventuell defekte Düse provisorisch abzudichten, damit kein Filtersand ins Schwimmbecken gelangt, ganz abgesehen Ist der Düsenboden darüber hinaus dann auch noch nicht einmal genau waagerecht im Filter angeordnet, kommt es zwangsläufig zu hygienischer Schieflage, das heißt, es sind negative Auswirkungen vorprogrammiert. Diese Funktionsbeeinträchtigungen wirken sich sowohl bei der Filterung als auch bei der Filterspülung aus. Da Wasser bekanntlich einen spitzen Kopf hat und folglich den geringsten Widerstand sucht und findet, kommt es zwangsläufig in bestimmten Bereichen des Filtermaterials zu gar keiner oder nur unzureichender Durchströmung. Fachgerechte Filter- Rückspülfunktionen lassen sich bei geöffnetem oberen Mannloch entweder optisch durch gleichmäßige Filtermaterial Oberflächenbeaufschlagungen nachweisen und/oder durch Praxisversuche, indem man ein Senklot oder Ähnliches problemlos ohne Widerstand bis zum Düsenboden absenken kann. Damit sind wir bereits mitten im hochinteressanten Comingout- Thema „Funktionskriterien von Schwimmbadfilter-Überlauftrichtern" angelangt oder, wohl treffender formuliert, nunmehr beginnt die hochinteressante Abenteuerreise in die Abgründe des Filtermysteriums mit und ohne Funktionsmartyrium, schlimmstenfalls bis hin zum hygienischen und bauvertraglichen Overkill.

Filtertechnische Funktionskriterien.

Zur weiteren Themeneinstimmung der folgende Strichcode mit drei Anmerkungen zu physikalischen Filtergrenzbereichen:

•Filtertechnik zum Ersten: Zurzeit gibt es keine aktuellen eindeutigen und zweifelsfreien wissenschaftlichen Untersuchungen bzw. wissenschaftlich untermauerte Erkenntnisse über allgemein gültige Kriterien, sowohl was die Filterung als auch die Filterspülung etc. betrifft. Und das obwohl es, man lese und staune, bereits seit 1973 verfahrenstechnisch fundierte Fach Veröffentlichungen, zum Beispiel von F. Brummel, gibtmitin- und ausländischen Literaturhinweisen, die bis ins Jahr 1960 zurückgehen. Weitere filtertechnisch profunde Geschichtsfortschreibungen gab es Ende der 70er von den beiden renommierten Professoren Dr. med. C. A. Primavesie und H. Althaus vom Hygieneinstitut Gelsenkirchen. Nach dem faktenresistente Chronisten dieses postmoderne Humankapital als historisches Antiquariat ad acta tabuisieren, statt das einsam vor sich hin schlummernde Erbenpotenzial Respekt- und sinnvoll zu reaktivieren, versuchen einige Aquanautiker aus der Filterunterwelt das Thema ganz neu als Folterinstrument zu definieren. Retros hierzu gibt's im Saunus-Depot.

• Filtertechnikzum Zweiten: Ob das derzeit durch die Schwimmbadbranche geisternde Zauberwort „Partikelzählung" anstelle der bisherigen Trübungsmessung ein probates Allheilmittel zur prophylaktischen Ursachenbekämpfung kranker Filter ist, oder das euphorische Partikulärinteresse als mathematische Nullnummer zwangsentsorgt auf bereits überfüllten Zahlenfriedhöfen landet, wird die Praxis zeigen. Eine zählbare Frischzellenkur im Interesse der Filtertechnik würde allerdings der Branche sicherlich ganz guttun.

• Filtertechnik zum Dritten: Selbst bei der Filterflockung, neben der Ablauftrichterfunktion zweifelsohne wohl wichtigster Wasseraufbereitungs-Verfahrensschritt, gibt es nach wie vor eine Vielzahl wasserchemischer sowie produktspezifischer und anwendungstechnischer Unklarheiten. Selbst Bäderexperten geraten bei diesem elementaren Thema unversehens ins Schwimmen, und nicht selten stehtauch ihnen hierbei das Beckenwasser über kurz oder lang bis zur Oberkante Unterlippe; und wehe, man lässt den Kopf hängen! Häufig fehlen selbst die chemisch- physikalischen Grundkenntnisse darüber, welche der unzähligen auf dem Markt befindlichen Flockungsmittel für welche Wasserqualität denn tatsächlich optimal geeignet sind. Das triviale Wissen darüber, dass man bei hoher Beckenwasserbelastung die Flockungsmitteldosierung entsprechend reduzieren könnte und umgekehrt bei geringer Belastung erhöhen müsste, gehört - man lese und staune - zu einem der bestgehüteten Geheimnisse in der bädertechnischen Gerüchteküche.

Wo befindet sich die sollbruchstelle?

Kommen die technischen Flockungsmittel- Vermischungsforderungen der DIN 19643 zum Tragen, wie zum Beispiel mit Spezial-Dosierstellenkonstruktion, Stichwort Rohrsprung d1 = 0,7 d2 mit anschließender Mindestreaktionszeit von 10 Sekunden bei einer max. Fließgeschwindigkeit von 1,5 m/s, tun sich bereits technische Abgründe auf. Da außerdem die Flockungsbildung durch die Anlagenkonfiguration nicht negativ beeinträchtigt werden darf, ist in Kenntnis der in der Regel sehr beengten Örtlichkeiten respektive relativ kurzen Rohranbindungen normalerweise die bauvertragsrechtliche Sollbruchstelle erreicht. Nur was ist heute noch normal? Einige dynamische Konfliktverteidiger verlangen Flockungsmittel-Dosierstellen in Fließrichtung vor der Filterpumpe anzuordnen, so wie bereits vor über 20 Jahren gemeinsam von Mitarbeitern der Fachhochschule Braunschweig und den Hamburger Wasserwerken propagiert.

Andere konventionelle Kampfverteidiger fordern Dosierstelleninstallationen wie eh und je traditionell zwischen der Pumpe und dem Filter. Wenn die Wasseraufbereitung dann gleichzeitig auch noch aus mehreren Filtern besteht, kommt es unweigerlich zur Tausend-Euro- Frage: Muss jeder Filter zur präzisen Flockung eine separate Dosieranlage haben oder reicht eine gemeinsame? Bingo: Es ist alles eine Frage des jeweiligen monetären Interessenstandpunktes! Zum absoluten Härtefall kommt es unweigerlich dann, wenn normhörige Besitzstandswahrer ihr theoretisches Gedankengut insofern zum Besten geben, indem sie zwecks Einhaltung der Reaktions-Rohrlänge von frustrierten Schwimmbadbauern fordern, die besagte Rohwasserleitung vor Filtern in Richtung futuristisches Gesamtkunstwerk entsprechend zu verlängern. Der ungebremste Geltungstrieb der Rohrkünstler geht, ohne Rücksicht auf die üblicherweise beengten Örtlichkeiten versteht sich, bis hin zu Forderungen nach induzierenden Rohr-in-Rohr Systemen. Sie wissen nicht, was das ist? Ich auch nicht! Drum sei es so, wie es ist. Zwischenfazit: Sowohl die Bäderbranche im Allgemeinen als auch die Direktbetroffenen im doppelten Wortsinn können scheinbar mit den allgemein geschilderten empirischen Erkenntnissen ganz gut leben, andernfalls würde es sicherlich nicht jahrzehntelang den nach wie vor bestehenden dringenden Klärungs- und Handlungsbedarf geben. Oder?

Störfall Schwimmbadfilter.

Für einen praxiserfahrenen Filterveteranen, der als Bauhelmträger tatsächlich noch weiß, wie vor vielen Jahrzehnten mit angezogener Handbremse die nostalgische Schleichgeschwindigkeit von 20 m/h für Meer- und Brackwasser (Salzkonzentration > 2.000 mg/l) im Norm-Establishment entstanden ist, für den erklärt sich vieles im Epizentrum Schwimmbadfiltertechnik von selbst. Diese rückwärtsgewandte Schilderung lässt sich noch dahingehend dramatisch steigern, wenn man sich dank eines noch intakten Langzeitgedächtnisses daran erinnert, unter was für hydraulischen Voraussetzungen und filtertechnischen Bedingungen, respektive mit welchen, höflich formulierten, sehr eigentümlichen Filterkonstruktionen die Filtergeschwindigkeit von 30 m/h für Süßwasser in der immer noch aktuellen DIN 19643 aus dem denkwürdigen Jahr 1997 ultimativfestgeschrieben wurde. Bitte die Archive öffnen! Die ebenfalls anno 1997 generalisierte Norm Filterspülgeschwindigkeit von 60 bis 65 m/h, bei der nicht nur die Kohle durchbrennt, sondern auch das Spülwasser verzweifelt zu kochen beginnt, bleibt wohl auch weiterhin das Geheimnis der technischen Beichtväter der DIN.

Dass Aktivkornkohle, Anthrazit, Braunkohlenkoks oder ähnliche leicht flüchtige Stoffe bereits ohne den Turbo-Nachbrenner von 60 m/h und mehr im so genannten Rausch der Kohle explosionsartig durch die Filter-Pipeline ge- und in den Abfluss befeuert werden, weiß inzwischen kopfschüttelnd die gesamte Bäderbranche einschließlich abwinkender Klärwerke und zeigefingerwackelnder Umweltbeauftragter. Von daher sollten solche Kollateralschäden mit kollabierendem Mehrschichtfiltermaterial inzwischen der Vergangenheit angehören und die entschleunigte Geschwindigkeit, bei der die oben genannte Kohlemische mit ca. 48 m/h im Filter „brennwertsteigernd" geerdet sind, für die Ewigkeit in den Betonköpfen fest einbetoniert sein.

Hinweis: Die unsägliche Diskussion über die fehlgeleitete Tod-, sorry, Temposünde mit dem geschilderten Kohle-Crash in der inzwischen abgegriffenen DIN 19643 sollte endlich nach der aktuellen DIN-Neuüberarbeitung des Technik-Layouts im Spülstrom der Erkenntnis beseitigt sein, damit das doppelsinnige Norm-Tätigkeitsmerkmal „Ausschuss" nicht als Status quo erneut wieder ein negativ besetztes Diffamierungsklischee assoziiert.

Wohin geht die Reise?

Weit interessanter ist die internationale Entwicklung und die Tatsache, dass auch bei uns immer häufiger von der inzwischen mit angesetztem Mehltau ehrfurchtsvoll ergrauten deutschen Bäder-Norm DIN 19643 abgewichen wird. Hierbei lautet die Norm sprengende Betreiber- Maxime: „Was funktioniert, hat immer Recht, egal ob DIN-konform oder auch nicht." Selbstverständlich darf man bei der Sinnfrage normkonform oder praxisgerecht nicht die Aspekte einer ethischen Filtertechnik unter strategisch sinnvollem Umweltschutz mit in sich stimmiger Ökobilanz außer Acht lassen. Daher fahren einige Schwimmbad-Vordenker nicht von ungefähr ihre  modifizierten offenen Schnellfilter statt normkonform mit 15 m/h, einfach normignorierend mit Platz- und Kosten sparenden ca. 30 m/h und dieses erfolgreich. Warum sollte man im Gegenzug nicht endlich, je nach Nutzungsart bzw. Betriebsbedingungen, auch bei geschlossenen nach DIN 19605 und DIN 19643 konstruierten Schnellfiltern mit 50 m/h Hochleistungsgeschwindigkeit Investitions- und Betriebskosten sparend durchstarten, statt normgedrosselt, verkehrsbehindernd mit 30 m/h vor sich hinschleichen. Für die vorstehende These „Volle Kraft voraus" liefert die PraxisvorOrtüberzeugenden Beweis. Die österreichische Norm erlaubt zum  Beispiel bei Mehrschichtfiltern interessanterweise eine Filtergeschwindigkeit bei mittlerem Filterdifferenzdruck bis 40 m/h. Bei Salzwasser, Sole oder ähnlichen Mineralwässern gibt es beim EUPartner eh keine zusätzlichen Filter- Geschwindigkeitsdrosselungen. Solche innovativen Beispiele schaffen, fern irgendwelcher hydraulischer Depressionen, zweifelsohne ökonomisch und ökologisch sinnvolle Handlungs-Freiräume. Hinsichtlich der Spülwassergeschwindigkeit sowie Spülwassermenge und Verwerfungen auf Filtermaterialoberflächen herrscht bei unseren EU-Partnern ebenfalls relative Gelassenheit. Einige Länder fordern als Priorität eine horizontal verwerfungsfreie Filtermaterialoberfläche, wobei allerdings der drucklosen Filterrückspülung leider häufig nur sekundäre Bedeutung beigemessen wird. Diese Auffassung halte ich jedoch funktionstechnisch für hochgradig sträflich, da der im Fachjargon als Dreck bzw. Schmutzpampe bezeichnete Filterunrat, ohne Wenn und Aber, weitestgehend entfernt werden muss. Die Info darüber, dass die regelmäßige Schlammschlacht im Filter grundsätzlich optimal abzulaufen hat, ist inzwischen hoffentlich wohl auch beim letzten Bäderfachmann angekommen. Laut DIN 19643 soll das Beckenwasser schließlich Trinkwasserqualität aufweisen, oder etwa nicht? Österreich erlaubt Verwerfungen auf der Filtermaterialoberfläche von ± 5 cm/m Filterdurchmesser. In Deutschland fordert man eine weit gehend verwerfungsfreie Filtermaterialoberfläche mit den hinlänglich bekannten und damit zwangsläufig verbundenen Interpretations- bzw. Definierungsproblemen, je nach persönlichem Blickwinkel beziehungsweise schikanösen Eigeninteresse. Die stets auftragshungrig in den Startlöchern lauernde Advokatenzunft, als Abzockers Liebling, lässt schön grüßen!

Ablauftrichter. Passion for Innovation.

Zu welchen eindrucksvollen Art-deco-Ablauftrichter- Unikaten bzw. bisweilen auch sehr merkwürdigen Filter-Gesamtkunstwerken die oben genannten ultimativen Forderungen der DIN 19643 in der Praxis führen, verdeutlichen in eindrucksvoller Weise die teilweise antiquarisch anmutenden Ablauftrichter-Darstellungen in dieser Beitrags-Vernissage. Dieses gilt sowohl für die extravaganten  Konstruktionsinszenierungen als auch für die verwendete Materialvielfalt im hochkarätigen First-Class-Überlauftrichter- Manufacturing. Das kunstvolle Funktionsdesign der exklusiven Premium-Wasserschlucker im Filter-Boheme, kreiert von namenlosen Performance-Technikern, geht von Barock-rustikal über ornamental-exotisch bis hin zu Neoklassizismus und postmodern. Das vielseitige Material-Repertoire steht der obigen „Kitschas- Kitsch-can-Ästhetik" um nichts nach. So gibt es die konturenreichen Filterimplantate aus einfachem Stahl mit und ohne Korrosionsschutz, ggf. in Verbindung mit Inertannoden-Korrosionsschutz, rostfreiem Edelstahl, thermoplastischem PVC,PE,PP,sowie duroplastischem Kunststoff (GFK). Dazu passend grafisch dezent anmutende Accessoires aus filigranem Porzellan und transluzentem Glas. Dabei lässtsich die edle Optik der kunstvollen Trichterskulpturen nicht nur durch stimmungsvolle Innenbeleuchtungs-Installation mit additiven Farbeliminationen visuell erhellen. Bei vorhersehbarer Unterbelichtung gibt es zusätzlich auch noch mehrwertsteigernde Begriffsformen wie Fluidisierungsverteiler, diffusorische Quelltöpfe etc., um je nach Perspektive entweder mit blendendem Heiligenschein hinters Licht zu führen oder mit überstrahlender Helligkeit ins rechte Licht zu rücken. Weitere Veredelungskriterien: Einige Ablauftrichter sind laut Herstelleraussagen, man lese und staune, hydraulisch berechnet (Gratulation zum mathematischen Zahlenpoker und wo bleiben die Funktionsgarantien für die multifunktionalen Applikationen?), andere sind als hochkarätige Filterikonen darüber hinaus patentrechtlich geschützt, wobei allerdings die Mehrzahl aus dem Antiquariat empirischer Überlieferungen stammen, mit mehr oder weniger gelungenen Optimierungsversuchen. Produktpiraterie mit und ohne Placeboeffekte sind bei einigen in Eigenleistung zusammengeschusterten Recycling-Exponaten selbstverständlich als technische Edelpatina kostenlos mit inbegriffen.

Grenzwertigkeiten im Trichterzyklus.

Wie man aufgrund der geschilderten Grenzerfahrung zwischen Ästhetik und Funktion verblüfftfeststellt, ist selbst bei anlagentechnisch simplen Filterablauftrichtern die visionäre Verwirklichung kreativer Fantasien bisweilen ebenso grenzenlos wie auch die in der realen Praxis nicht selten auftretenden Probleme bei missglücktem Industrie-Design (oder Nichtsein) aufgrund geometrischer und hydraulischer Imperfektionen. Die Folge sind dann, sich beim Filterspülen permanent verschluckende Filtertrichter, hydraulische Implosionen, Eruptionen in überforderten Ablauf-Pipelines und Amok laufendes Filtermaterial, um nur einige funktionstechnische Krankheitssymptome zu nennen. Ablauftrichter sind in synchroner Verbindung mit dem Düsenboden als sogenanntes duales System bekanntlich das funktionstechnische Herzstück eines jeden Schwimmbadfilters. Die fachtechnisch richtige Anordnung und hydraulische Konstruktion sind die entscheidenden Parameter sowohl für die späteren Betriebskosten als auch für die geforderte Filtratqualität. Der Meridian der waagerecht anzuordnenden Trichter-Überlaufkante befindet sich gemäß DIN 19643 ca. 50 Zentimeter über der Filtermaterialoberfläche. Die Verrohrung des Ablauftrichters führt in der Regel horizontal seitlich aus dem zylindrischen Filtermantel. Hin und wieder verläuft die besagte Trichterleitung auch senkrecht durch den Düsenboden und weiter durch den Filter-Korbboden (GFK) bzw. Filter-Klöpperboden (Stahl). Beide Varianten werden in der Filter- Norm DIN 19605 „Festbettfilter zur Wasseraufbereitung" genannt und dort auch zeichnerisch dargestellt. Zur optischen Kontrolle des Filtermaterials, insbesondere während der Spülphasen mit > 10 Prozent Fluidisierung, fordert die deutsche DIN 19643 und auch der Norm-Kommentar mindestens ein Sichtfenster. Die schweizerische Sia-Norm 385/1 orientiert sich bei Sichtfenstern vorbehaltlos an den „Made in Germany"- Forderungen. Die österreichische DIN ÖNORM M6216 verlangt zur Sichtkontrolle hingegen ein genau definiertes Schauglas, zum Beispiel filtermantelbündig zur Kontrolle der jeweiligen Filtermaterialschicht mit Mindestmassen von 350 mal 50 Millimeter oder mit 125 Millimeter Durchmesser. Bei den weit- bzw. durchblickenden Ösis resultieren daraus, in Verbindung mit ihren Mehrschichtfiltern, zwangsläufig zwei Schaugläser.

Ablauftrichterkonstruktionen.

Um es gleich vorwegzunehmen,meines Wissens nach gibt es keine multifunktionalen Filterablauftrichter bzw. Prototypen zum universellen Einsatz in sämtlichen Filtern. Diesbezügliche Einsprüche werden daher grundsätzunterschiedlichen Filterbehälterkonstruktionen ist dieses auch logisch. Tatsache ist nämlich, dass nicht jede Filterserie gleichzeitig spezielle Überlauftrichterkonstruktionen auf hydraulisch wissenschaftlicher Berechnungsbasis erfordert. Entscheidend ist immer noch der normale Sachverstand in Verbindung mit hydrodynamischen Grundkenntnissen, um die praktischen Auswirkungen innerhalb des jeweiligen Filtertyps korrekt zu beurteilen. Denn hierbei geht es primär um den fachgerechten Abbau der dynamischen Kräfte in dem zu filternden Rohwasser beim Ein- und Austritt des Ablauftrichters in Verbindung mit der Filterrinnenkonstruktion bzw. Filterkubatur. So führen hohe Wasserfließgeschwindigkeiten in der Filterverrohrung bis hin zum Trichter und/ oder eine zu niedrige Wasseraustrittshöhe bzw. zu geringer Abstand zwischen Trichterrand und oberer Klöpperboden zwangsläufig zu unerwünschten Verwerfungen auf der Filtermaterialoberfläche. Das typische Erscheinungsbild aufgrund unkontrollierter hydrodynamischer Kräfte im Bereich der Überlauftrichter Brandungszone sind Auskolkungen des Filtermaterials im Bereich der zylindrischen Filterwände in Verbindung mit kegelförmigen Materialaufschichtungen in Richtung Filtertrichter. Wenn sich darüber hinaus die waagerechte Ablauftrichterverrohrung dann auch noch teilweise in der oberen Filtermaterialschicht befindet, kann sich dieses, insbesondere bei größeren Rohrquerschnitten, nochmals zusätzlich negativ auf die bereits vorhandene Kraterlandschaft auswirken oder zumindest unerwünschte Kegelbildungen begünstigen. Dieses bedeutet im Klartext einerseits eine wirksame Verringerung des Wasser-Energieeintrags in den Filtern durch hydraulisch fachgerechte Reduzierung der Wassergeschwindigkeit im Bereich von ca. 0,3 bis 0,5 m/s in Verbindung mit entsprechenden konstruktiven Maßnahmen. Andererseits muss der Überlauftrichter mit seiner verkehrsberuhigten Zone wiederum so professionell barrierefrei konstruiert sein, dass er neben seiner Einebnungsfunktion keine unhygienischen Drosselungsein- bzw.  anbauten aufweist. Darüber hinaus ist auch noch eine fachgerechte drucklose Filterspülung bei einem geöffneten oberen Mannlochdeckel normkonform sicherzustellen. Und damit befinden wir uns unversehens mitten im unsäglichen Reizthema der laminaren und turbulenten Filter-Spülwasserströmungen.

Volles Rohr im Rausch der Kohle.

Um die aus dem Rohwasser gefilterten Beckenwasser- Belastungsstoffe während der Filterspülung fachgerecht aus dem Filtermaterial zu entfernen, muss das (be)rauschende Feuerwasser, wenn es seine hochprozentige Wirkung voll entfalten soll, eine entsprechende Grundbeschleunigung aufweisen. Dass eine hohe Spülwassergeschwindigkeit den Reinigungseffekt des belasteten Filtermaterials begünstigt, steht außer Frage. Diese Tatsache führt jedoch leider dazu, dass einige, ständig auf der Überholspur theoretisierende Aquademiker aus dem kopflastigen Bäderestablishment zwecks nautischer Denkmalspflege rasende High-Speed Wasserspülgeschwindigkeiten mit diabolischen 80 m/h und höher als Ultima Ratio fordern. Angesichts eines solch hydraulisch eingeengten Tunnelblickes mit völlig absurder Zahlenakrobatik wird nicht nur automatisch die Bodenhaftung der hyperaktiven Wasserträger aufgehoben, sondern zwangsläufig auch die Schwerkraft von dem sich verflüchtigenden Filtersand. Und das Ganze passiert in Kenntnis, pardon Unkenntnis der Tatsache, dass bereits bei der normgeforderten Spülgeschwindigkeit von 65 m/h in Mehrschichtfiltern die obere Materialschichtauf Kohlebasis o. ä. im direkten Durchmarsch ausgetragen wird. Das auf Nimmerwiedersehen in das Entwässerungssystem entbrannte, ohnehin schon drangsalierte schwarze Gold der Zeche Elend macht anschließend im Sperrfeuer der Kritik den Anlagenbauer nochmals die Hölle heiß. Denn nicht von ungefähr interessieren sich Klärwerke und proaktive Gullygucker strenger Umweltbehörden brennend für solche Rauchzeichen illegaler Sondermülltransporten in Richtung verbrannte Erde.

Technologie satt Phraselogie.

Die fachgerechte Filterspülung ist zweifelsohne die Königsdisziplin zur Erreichung einer optimalen Wasserqualität. Fakt ist weithin, dass eine Spülgeschwindigkeit von ca. 48 m/h für Filtermaterialien mit geringem spezifischem Gewicht, wie z. B. auf Kohlebasis, und von ca. 60 bis 65 m/h für Filtersand hydraulische Gesetzmäßigkeiten beinhaltet, die im synchronen Zusammenhang mit Ablauftrichtern einschließlich Verrohrungen entsprechend zu berücksichtigen sind. Hierzu gehört selbstverständlich, so wie in der SHK-Branche üblich, auch ein hydraulischer Spülwasserabgleich mit geeigneten Feinstdrosselarmaturen und zwar druckwasserseitig vor dem Filter und nicht, wie teilweise praktiziert, schlammwasserseitig hinter Filtern. Grundsätzlich gilt: Will man normkonforme drucklose Filterspülungen tatsächlich fachgerecht sicherstellen, muss die Hauptschlagader funktionieren, d. h. die Verrohrung muss so groß dimensioniert sein, dass auch eine völlig rückstaufreie Spülwasserentsorgung mit drucklosem Fließgefälle sichergestellt ist. Alles im Fluss: Mit dem Quadrat der Wassergeschwindigkeit vervierfachen sich die Druckverluste in hydraulischen Systemen und folglich dann auch in Ablauftrichterverrohrungen. Daher muss der Rohrquerschnitt hydraulisch berechnet entsprechend groß dimensioniert sein, um das Spülwasservolumen mit der o. g. Spülgeschwindigkeit mit ca. 48 m/h respektive 60-65 m/h auch tatsächlich drucklos aus dem Filter zu entsorgen. Außerdem ist auch noch der zusätzliche Lufteintrag im Ablaufwasser mitzuberücksichtigen, so wie aus der Entwässerungstechnik hinlänglich bekannt. Übertragen auf die Ablauftrichterfunktion bedeutet dies, dass bei einem hydraulischen Ausnahmezustand mit nicht normkonformer druckloser Filterspülung die im Spülwasser befindlichen Filtermaterial-Belastungsstoffe lediglich im nassen Element ziellos umhertoben und dann in der Folge entweder überhaupt nicht oder nur unvollständig mit dem Spülwasser aus dem Filter entfernt bzw. ausgetragen werden. Ein Zeitlupenblick in die Filterinnenwelt verdeutlicht sehr eindrucksvoll, dass der im Testosteron- Rausch befindliche Hygieneballast aufgrund der enthemmten Elementarkräfte lediglich kapriolenschlagend im hydraulischen Chaos hektisch umherwirbelt bzw. die Schmutzpartikel in der Strömung des „schweren" Wassers völlig sinnlos vor sich hin zirkulieren. Selbst mit einer Pumpenleistungserhöhung als hydraulisches Doping erreichtman keine nachhaltige Entsorgungswirkung, sondern es wird lediglich der Egotrip der aufgeregten Schmutzradikalen in dem fast zu Tode gequälten Spülwasser zusätzlich vitalisiert. Denn mit dem zum Nadelöhr mutierten Ablauftrichterspalt ist aufgrund der physikalischen Grenzen faktisch kein effizienter Filter-Schmutzaustrag möglich, sondern die expandierenden Zentrifugalkräfte beschleunigen, als hydraulischer Adrenalinschub, lediglich die Desorientierung der hygienisch belastenden Schmutzteile statt eine definierte Material-Fließroute vorzugeben. Nach Beendigung des Hurrikans mit dem außer Kontrolle geratenen H200-Dauer-Power- Spülfluß findet nämlich zwangsläufig sofort wieder mit rasendem Stillstand eine reproduzierte unhygienische Belastung des Filtermaterials statt mit allen sich aus dem elementaren Beharrungszustand ergebenden negativen Depotauswirkungen und zwar in komprimierter Salve, wie z. B. Verkeimung des Filtermaterials, größerer Spülwasserverbrauch, höherer Chemikalieneinsatz, unnötige Betriebskostensteigerung, zusätzlicher Energieverbrauch mit entsprechender Umweltbelastung etc. Anmerkung: Interessanterweise befasst sich inzwischen auch das Umweltbundesamt in seiner aktuellen 12-seitigen Empfehlung „Hygieneanforderungen an Bäder und deren Überwachung" u.a.auch funktionstechnisch näher mit Überlauftrichtern, Filtermaterial-Muldenbildung, Filterspülungen usw.

Crash & Cash Phase 1 bis 4.

Und wie die Praxis eindrucksvoll zeigt, kennt die Gier der Hasardeure inzwischen keine Grenzen. a) So gibt es zwecks Kostenminimierung nach wie vor immer noch völlig ungeeignete Ablauftrichter als sogenannte Konstruktionskrücken. Hierbei lautet die Sinnfrage: Wo befindet sich die gelbe Filterbinde mit den schwarzen Punkten? b) Aus Kostengrüden wählt man zu kleine Filter-Verrohrungen im naiven Glauben es wird schon keiner merken. c) Die Filterhöhen werden rigoros auf ökonomische Augenhöhe reduziert, unabhängig der daraus resultierenden zu geringen Trichterabstände zum oberen Klöpperboden usw. Diese technischen Inzuchtauswirkungen als Folge des grassierenden Outsourcings (schließlich lässt man heute im gehobenen Filterdepartment auswärts denken) gehen so weit, dass Dynamiker der Generation „Alles oder nichts" dem verzweifelten Anlagenbetreiber in Phase 1 mit der Rechtfertigungsstrategie „Anschiss ist die beste Verteidigung" vorwerfen, er wäre nicht in der Lage, die Anlage fachgerecht zu betreiben (wie sollte er auch mit solch einem technischen Härtefall). In Phase 2 lautet die unverschämte Umwelt-Killerthese der hemmungslosen Realitätsverweigerer „Doppelt spült besser". Danach sind die Filter im Tagesrhythmus oder ggf. täglich mehrmals rückzuspülen, da die Schwimmbadbelastung zu groß sei. Wer's glaubt wird selig, oder muss dran glauben. Wenn die exorbitante Wasser- und Energieverschwendung immer noch nicht hilft, folgt postwendend Phase 3. Danach empfiehlt der multifunktionale Homo- Technikus, als nebenberuflicher Volljurist (dritter Härtegrad), auf Betreiberkosten versteht sich, doch seinen genannten Sach- respektive Schwachverständigen zu beauftragen. Begründung: Man baut schließlich seit Jahren solche Filter und hat, wie könnte es anders sein, noch „nie" derartige Probleme gehabt, weder mit den Filtern noch mit dem Gefälligkeitsgutachter. (Wieso auch, denn schließlich hat der Bauherr das Problem, und wenn er kein Schwimmbad baut, gäb's auch keines). In der letzten heißen Phase 4 verschwindet das Rushhour-Problem im Epizentrum Schwimmbadfilter einschließlich implantierten Hygiene-Super-GAU im Bioreaktor-Filterbau spurlos im Bermudadreieck von Richter Gnadenlos, wehenden Schwarzoder Lügenkitteln und dem gerade auf Tauchstation befindlichen Shareholder der filtertechnischen Corporate Governance. Was für ein geniales Wortungetüm, entliehen aus dem (ab)gehobenen Managerrepertoire, dessen Bedeutung erklären mag, wer will oder wer's versteht.

Im Namen der Hose.

In Anbetracht der geschilderten filtertechnischen Härtefälle aus der Praxis für die Praxis kann die Outfit- Devise eigentlich nur lauten: „Im Namen der Rose, es geht eh alles in die Hose", drum lasst sie endlich runter, meine Herren Gentlemen, eure Harn-, pardon Tarn-Narrenkappe unterhalb der imaginären Hemmschwelle zur Glückseligkeit, nämlich unter das Gürtelelend. Bevor einem noch weiter bang wird „in de Büx" nennt endlich die funktionstechnischen Vor- und Nachteile bzw. die Vor- und Hintergründe und ggf. auch Abgründe, insbesondere bei neuen Filterverfahren und Systemen. Denn gemäß § 353b des Strafgesetzbuches ist es kein Geheimnisverrat, wenn man Filter- Unzulänglichkeiten beim Namen nennt. Andernfalls mutiert man irgendwann als vermeintlicher Problemloser selbst zum Problem. Im doppelten Wortsinn betroffene Planer, Anlagenbauer und Bauherren wissen inzwischen nur zu gut, welche Abgründe sich auftun können, wenn Schwimmbadfilter zur bauvertraglichen und/ oder funktionstechnischen Folterkammer werden, insbesondere dann, wenn hierbei gleichzeitig auch noch das Tor zur juristischen Hölle weit aufgestoßen wird. Daher versucht bitte nicht, als filtertechnische Selfmade-Newcomer aus der Unterwasser-Halbwelt, diesen für die gesamte Bäderbranche im positiven Sinne zu verstehenden Infobeitrag zweckentfremdend für ultimative Zwangsbeglückungen zu missbrauchen. Solche von den Fakten zum Glauben konvertierten Spiritisten, die seelsorgerisch mit homöopathischen Esoterikdosen versuchen, hinmeuchelnd von eigenen Filterproblemen abzulenken, sollte man sich schleunigst vom Leib halten. Denn über kurz oder lang werden solche technisch hochgradigen Zölibat- Jäger selbst zu Gejagten.

Zwischen Bluff und Verblüffung.

Hierzu einige aktuelle Insiderhinweise zum Schmunzeln eines privilegierten Petzers aus der kreativen Schwimmbadszene, die immer für eine Überraschung gut genug ist. Wie kürzlich in einer renommierten Schwimmbad-Fachzeitschrift zu lesen, werden von auskunftsfreudigen Informatikern bzw. hauptberuflichen Suggestophäden (ja, Sie haben richtig gelesen) nach dem Spaghetti-Prinzip mal kurzerhand, statt korrekterweise eindeutig bewiesene Fakten zu nennen, pseudo Mega-K-Werte mit traumhaft hochtourig getrimmten Rekordzahlen von 1,0 mindestens für ihr Filter-Equipment an die Wand geworfen, um zu sehen, was dort an vermögenswirksame Leistung hängenbleibt. Alles Pasta-Basta! Denn was sind schon, angesichts mutmaßlich manipulierter und prognostizierter Zahlenakrobatik im alchemistischen Risikomanagement mit schwindelerregenden Beschleunigungsraten aus dem Stand von 0 auf 1,0 plus - künstlich geklont inklusive Streuverluste, versteht sich - NORM-ale DIN-äquivalente K-Grenzwerte von 0,5 für übliche Filterverfahren oder banale 0,6 für Ozonoptimierungen anderes als, mathematisch gesehen, ein triviales Nullsummenspiel. Jeder, der rechnen kann, weiß nämlich, dass nur einzig und alleine bei der Diät der Gewinn im Verlust liegt. Voll im Trend: Exhibitionistischer Technik-Seelen-Striptease als Image-Runderneuerung fürs operative Geschäft. Mehr sein als Schein oder umgekehrt, Populismus statt Rationalismus als Mittel zum Zweck oder heiligt der Zweck tatsächlich die Mittel? Geschenkt!

Die Norm Wird´s schon richten oder auch nicht.

Von der über alle irdischen Marketing- Sünden erhabenen Norm- Exekutive im Bäder- Walhalla erhält die Bäderbranche gemäß dem kontroversen Slogan „Am Deutschen Norm(un)wesen soll die ganze Welt genesen" bekanntlich ihre höchsten Weihen. Da die Hoffnung zuletzt stirbt, kann man zuversichtlich davon ausgehen, dass die DIN als letzte technische Offenbarungsinstanz bei ihrem Meeting im heiligen Normgral 19643, vor neuen Normteil-Absolutionen zahlenresistent und verantwortungsvoll konsequent, aufgrund ihrer inzwischen wohl ultrafiltrierten Meinungsfindung, inquisitorisch ihren IQ-Daumen souverän im Sinne von Top oder Zahlenflop heben oder senken wird. Schließlich ist das Wissen über die Halbwertszeiten der unterschiedlichen filtertechnischen Verfahren mit ihren phänomenalen selbst geadelten Equipments viel zu wichtig, um dieses bequem aus Festmetern produktinfizierter Technikprosa im XXLLL- und gleichzeitig 3D-Format zu saugen oder um sich naiv an optimistische Selbstzweck- Hochglanz-Broschüren gehörig zu verschlucken. Denn ohne die Risiken und Nebenwirkungen im jeweiligen Filterverfahrens-Beipackzettel als technischen Service zu kennen, kann bei derartigem Unwesen kein evtl. kränkelndes Filtersystem genesen. Also ist, wie eine technische Frohnatur verschmitzt augenzwinkernd meint, statt kryptischer Zahlenprotzerei nachhaltig wirkende Prophylaxe angesagt. Denn ein normlizenzierter Ablasshandel gemäß der dreisten Tetzel- Offenbarung „Wenn das Geld im Kasten klingt, die geschundene Technikerseele aus dem DIN-Fegefeuer springt" ist und bleibt nicht mehr als ein frommer Wunsch. Und das ist auch gut so. Schließlich geht es auch im Filtergeschäft, trotz gegenteiliger Beteuerungen und vollmundiger Statements, um die heilige Passion des Mammons. Im Klartext: um rigorose Wahrnehmung von Eigeninteressen nach der Devise „Alle Macht der Kohle", bei derem gnadenlosen Wertschöpfungs-Kannibalismus die Großen die Kleinen und die Schnellen die Langsamen fressen. Der eingeforderte Branchen- Ehrenkodex einer technischen Informationsehrlichkeit, insbesondere an die Adresse der Filterindustrie und deren journalistisch getarnten Ghostwriter gerichtet gilt selbstverständlich ohne Schamfrist auch für alle Filterverfahren, ob Über- oder Unterdruck einschließlich Vakuum, so wie im Mikro-, Ultra- und Nano- Membranbereich und warum nicht auch für die stark ins Gerede gekommenen chemiefreien und ökonaturalen Outdoor-Schwimm- und Badeteiche und Co.

Master of Desaster?

Das allgegenwärtige Problem bei den Raubrittern der (Tafel-)Schwafelrunde ist, dass die einen ständig loslegen, die anderen meistens stillhalten und sich am Ende immer ein Utopist mit Prinz-Eisenherz- Syndrom findet, der jeden technischen PR-Unsinn nachträglich als zukunftsweisende Innovation verkauft, um bei den monetären Kreuzzügen die Branche mit dem erleuchtenden Schwert Excalibur nachhaltig zu befrieden. So weit, so traurig, so menschlich, Betonung auf menschlich. Wer jahrzehntelang als Bauhelmträger in die Abgründe unzähliger Filterseelen getaucht ist, kennt selbstverständlich auch jene funktionstechnischen Rumpelkammern als Vorstufe zur Hölle, die als Bioreaktoren im Schwimmbad-Niemandsland kurz vor dem Super-GAU still vor sich hinbrüten. Doch dieses sollte inzwischen demografische, sich selbst zwangsentsorgende Vergangenheitsbewältigung sein. Ein volkswirtschaftlich kontraproduktives und umweltschädigendes, statt umweltschonendes Engineering, nur noch mit leuchtenden Euro-Zeichen im Auge, fokussiert auf die Ethik der „Monetik" und sonst nichts, neudeutsch „Financial Community", verflüchtigt sich im Zeitenlauf als historisch bedeutungsloses Staubkorn von selbst, oder erodiert irgendwann als ärgerlicher Stolperstein auf dem zukunftsweisenden Paradigmenweg. Die Blutspur am Bau ist eh schon viel zu lang, und dass sich der Aderlass bereits unaufhörlich auch in das Tal der Tränen ergießt, ist inzwischen ebenfalls allgemein anerkannter Stand der Technik bei den parasitären Blutsaugern! Bekanntlich folgen auf sieben magere Jahre sieben fette, so wie bereits in der Bibel prophezeit. Daher sollten wir beim gemeinsamen Weg in die Zukunft den praxisbewährten Erkenntnissen „Wandeln durch handeln" folgen und dabei kräftig zupackend die Ärmel hochkrempeln. Denn wer, wenn nicht wir, kann evtl. Lecks in Schwimmbädern mit weitsichtiger Kompetenz im technischen Trockendock fachgerecht schließen. Also machen wir uns an die Arbeit in Kenntnis der hinlänglich bewährten stets hilfreichen Selbstheilungskräfte im Pool-Wohlfühl-Refugium mit ihrem mediterranen Branchenflair, Stichwort „Neuüberarbeitung DIN 19643". Denn es funktioniert tatsächlich, das über Generationen hinaus interaktive Immunsystem der bädertechnischen Evolution. Das Letzte: Wenn wir alle, die wollen, aber nicht(s) können, von denen abziehen, die können, aber nicht wollen, gebe es wohl nicht die geschilderten Probleme! Außer es ist wieder mal so ein Bauchredner oder durchgeknallter Verballhorn- Komiker im Vollbesitz seiner Ahnungslosigkeit in ein mit Laberwasser gefülltes Schwimmbassin gefallen. Wenn einem so etwas widerfährt, ist das schon einen kleinen Scherz auf Kosten anderer wert. Oder? Denn wie lautet das Credo investigativer „Journale": Lieber einen guten Freund verlieren, wie auf eine gelungene Pointe verzichten. Alle Klarheiten beseitigt? Danke für Ihre Geduld, ich hoffe, Sie fühlen sich nicht unterbezahlt!

Christoph Saunus

Schwimmbad + Therme 4-6 / 2007

Polemische Beitragsergänzung - Stand August 2013

Bezüglich der Beschaffenheit der Filtermaterialoberfläche hat die  alte Schwimmbadnorm DIN 19643 (April 1997) auf die Filternorm DIN 19605 verwiesen. Nach der o. g. Filter-Norm sind Auskolkungen in der Filtermaterialoberfläche zu vermeiden. Diese höchst bedenkliche allgemein gehaltene Forderung hatte teilweise folgenschwere bis hin zu verheerenden Auswirkungen für die Praxis vor Ort. Bei Anlagenabnahmen haben nämlich nicht selten alle möglichen  total überforderten Gefälligkeits-Schwachköpfe mit beschränktem Fachwissen in schikanöse Weise völlig gerade, d. h. horizontale Materialoberfläche gefordert. Derartige Filtermateriall-Oberflächenperipherien sind natürlich nicht nur ausgesprochener Quatsch, sondern hat außerdem auch für die Filterhersteller und Anlagenbauer etc. nicht selten schwerwiegende Folgen. Sie mussten sich nämlich gegen diese schwachsinnigen Mängelvorwürfe mit erheblichem Zeitaufwand usw. zur Wehr setzen.

Normkonform oder Fachgerecht?

Der Normentwurf  der DIN 19643 von 2011 hatte „großzügig“ einen allgemeinen max. Höhenunterschied von 5 cm erlaubt jedoch ohne Bezug auf den Filterdurchmesser und das Filtermaterial. Dieser theoretisch kodierte Zahlenirrläufer war natürlich ebenfalls völlig praxisfremd. Trotz meiner diversen, gleichzeitig in der Fachpresse mit veröffentlichten Normeinsprüche ( siehe meine Homepage unter Info-Leiste „News“, Absatz: Neuigkeiten 1, Fachbeitrag “Ist der neue DIN-Entwurf 19643 bereits der große Wurf???),  hat der Normausschuss in seiner aktuellen Schwimmbad-Norm-Fassung  DIN 19643 (August 2012) erwartungsgemäß die o. g. Situation in abgeänderter Formulierung erneut wieder bauvertragsrechtlich und juristisch hochbedenklich , und wie ich meine, erneut verkorkst wie folgt definiert: „Während des Filtrationsbetriebes sind Auskolkungen zu vermeiden. Dies ist durch konstruktive Maßnahmen, zum Beispiel durch funktionale Ausbildung des Ablauftrichters zu erreichen. Unebenheiten des Filterbettes dürfen 5 cm/m Filterdurchmesser, jedoch maximal 10 cm Höhenunterschied nicht überschreiten“.

Hinweis: So einfach ist das meine Herren Merkwürden oder auch nicht? Dieses verdeutlicht einmal mehr wie realitätsfern irgendwelche nicht dekodierbare Zahlenwerte gefordert werden, ohne sich über die folgenschwere Tragweite derartiger Monopol(y)  Dunkelziffern in der Baupraxis bewusst zu sein. Warum müssen in der Norm überhaupt irgendwelche sinnlosen theoretischen Zahlenspiele für normbesessene  Pokerfäs implantiert  werden, ohne konkrete Funktions-Nachweise und ohne bewiesene physikalische, hydraulische und funktionale Fakten, geschweige des Anspruches „allgemein anerkannte Regeln der Technik“? Diese Nachweise gibt es definitiv weder empirisch noch faktisch.  Zum Glück sind derartige aufgeblasene XXXl-no®men est omen Kompendien, wie Latriner zu sagen pflegen, mit sage und schreibe 171 Seiten (die alte Norm von  1997 hatte moderate 54 Seiten),  wenn überhaupt, lediglich Empfehlungen. Die pekuniäre Petitesse: Der Kostenpunkt  für die DIN 19643 Teil 1 bis 4 beträgt sage und schreibe über 369 € netto plus Versand! Man gönnt sich ja sonst nichts, außer kostenloses Sodbrennen. Glauben bestimmte sendungsbewußte Techno und Hygiene Norm- Lenker & Denker tatsächlich, dass solche derart an Bulimie und implantierten Fehlern und Mängeln leidende  DIN-Phänomene mit imprägnierten ?&%?#*3§‘!+ Risiken und Nebenwirkungen im Norm-Ausschuss-Beipackzettel für normal sterbliche Fachleute tatsächlich hilfreich sind? Oder geht es hier nicht vielmehr um evtl. monopolistische Denkmalspflege auf Kosten von Planern, Anlagenbauern etc.? Dann wäre allerdings der Arten-Bestandsschutz bzw. normativen Immunschutz ggf. funktionstechnisch zu kastrieren.

Merke: Die in der Norm 19643 genannten und zu erfüllenden Filtrat-Wasserparameter reichen als normativ zu erfüllende Beckenwasser-Qualitätskriterien völlig aus. Es geht schlussendlich um die Wasserqualität und nicht um auskokelnde Dunkelziffern aus homöopathischen Alchemisten-Gerüchteküchen! Oder etwa nicht? Folglich braucht die Bäderbranche auch keine zusätzlichen  bauvertraglichen Sargnägel von evtl. Realitätsverweigerern die bequem ihre Verantwortung gemäß der Norm-Präambel, "der Normanwender trägt die volle Eigenverantwortung!" delegieren können! Aber scheinbar ist in meinungsresistenten Trutzburgen alles möglich.

Fazit: Man fragt sich angesichts der bisweilen kopflastigen „überschützenden“ Verregelungssucht im normativen Vorschriften-Dschungel worauf tatsächlich der unerschütterlichen Glauben basiert, nämlich ohne wissenschaftliche  Nachweise  oder hydraulische  Beweise gestandenen Fachleuten aus der Praxis vorzuschreiben wie sie Ihre Filter zu konstruieren haben, bzw. wie ihre  Anlagen auszuführen sind. Normgeschädigte Frustratenmeinung: Nichts weiter als zwangsverordnete Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Gutachter, Juristen, zahlungsunwillige Bauherren usw.? Offensichtlich ist dieser ultimative  Verhaltenskodex im Normaden-Ausschuß nur deswegen möglich, weil  die selbstgerechten Chief Technologie Norm-Officer, altdeutsch Norm-Monarchen-Kompromisser weder für ihre Aussagen, bisweilen mit verheerenden Folgen, persönlich haften, noch für ihr Norminhalte tatsächlich Verantwortung übernehmen müssen im Gegensatz zu Produktherstellern,  Fachplanern und Anlagenbauern etc.

Klartext: Wo selche realitätsfernen Vorgaben hinführen für biosphärische Schwimmbadfilter-Feuchtbiotope kann man sehr eindrucksvoll an der letzten Bildserie aus Holland vor diesem Essay sehen. Einerseits muss die Filtermaterial-Oberfläche völlig waagerecht sein und andererseits wird die fachgerechte zwingend notwendige drucklose Filterspülung als sekundär unbedeutend ignoriert.

Vorteil: Bei so einem Schwachsinn kann einem, außer der funktionstechnischen Unlogik, kein Filtermaterial um die Ohren fliegen. Siehe weiterhin meine o. g. Normeinspruchs-Kommentierung  auf der Webseiten-Empfehlung als unwidersprochener normativer Augenöffner! Dieses gilt sinngemäß auch für meine unzähligen, nach massiver Intervention, endlich in die Norm übernommenen funktionstechnischen Einsprüche, teilweise sogar erst aufgrund eines ultimativen Einspruch-Nachgangs.

Frage: Ist fachkompetentes und verantwortungsbewusstes Normengagement im Sinne der Schwimmbadbranche eine Krankheit?

Antwort: Nein!

Voraussetzung: Produktinfizierte Sucht-Triebtäter unterziehen sich einem Ethik- & Monetik-Dopingtest mit dem Befund: positiv-klever! Auf das Dankeschön für den kostenlosen Wissens-Transfer warte ich seither vergeblich. Abgehakt & Geschenkt!

Lebe wohl!